Stopp EU-Mercosur

 

Das EU-Mercosur-Abkommen gehört zu einer überholten Handelspolitik des 20. Jahrhunderts, das den Planeten zerstört: Es dient Konzerninteressen und geht auf Kosten planetarischer Grenzen, unhaltbarer sozialer Ungleichheit und des Tierschutzes.

Die Ziele und Kernelemente dieses Abkommens stehen in direktem Widerspruch zu Klimaschutz, Ernährungssouveränität und der Wahrung von Menschenrechten und Tierschutz. Das Freihandelsabkommen wird die Zerstörung und den Zusammenbruch der Artenvielfalt des Amazonas, des Cerrado und des Gran Chaco durch die Ausweitung von Viehzucht- und Ethanolquoten weiter fördern und ein extraktives Landwirtschaftsmodell fortführen, das durch Überweidung, die Ausweitung von Mastbetrieben und chemisch intensive Monokulturen gekennzeichnet ist. Es wäre ein verheerendes politisches Signal, dass schreckliche Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit den Lieferketten, die in diesem Abkommen angelegt sind, akzeptabel sind.

Das Handelsabkommen wird sowohl in Europa als auch in Südamerika Lebensgrundlagen zerstören und Kleinbauernfamilien und Arbeiter in die Knie zwingen. Es erhöht den Handel mit Agrarrohstoffen auf der einen und den Handel mit umweltschädlichen Autos auf der anderen Seite, und stellt daher eine unmittelbare Bedrohung für Arbeitsplätze in den Mercosur-Ländern dar. Es führt die Pfadabhängigkeit der südamerikanischen Volkswirtschaften als billige Exporteure von Rohstoffen fort, die durch die Zerstörung lebenswichtiger natürlicher Ressourcen gewonnen werden, anstatt die Entwicklung gesunder, diversifizierter und widerstandsfähiger Ökonomien zu fördern.

Für eine gute Zukunft muss ein Handelsmodell des 21. Jahrhunderts den Anstrengungen dienen, sozial gerechte und ökologisch widerstandsfähige Gesellschaften zu schaffen, die auf den Prinzipien der Solidarität, des Schutzes der Menschenrechte und unserer planetarischen Grenzen basieren, anstatt sie zu untergraben. In ganz Europa und Südamerika schließen sich Bürger*innen gegen das EU-Mercosur-Abkommen zusammen und setzen sich für eine bessere Zukunft ein. Wir, die unterzeichnenden Organisationen, sind Teil dieser Bewegung, die von den Regierungen den Stopp des EU-Mercosur-Abkommens fordert!

Unterschreiben Sie unsere Petition
Unsere Videos zum EU-Mercosur Abkommen

Menschen weltweit fordern #Stopp EU-Mercosur

Hochgefährliche Pestizide für Südamerika – das EU-Mercosur-Abkommen

Brandbeschleuniger – Das EU-Mercosur-Handelsabkommen

Unsere Publikationen zum EU-Mercosur Abkommen

Reiseführer: EU-Mercosur: Voran in die (Klima-)Krise

Reiseführer: EU-Mercosur – Ein giftiges Abkommen

Analyse des Abkommens zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur

EU-Mercosur: Angriff auf Klimaschutz und Menschenrechte

Das EU-Assoziationsabkommen mit dem Mercosur

 

Unsere Podcasts zum EU-Mercosur Abkommen

Giftige Geschäfte: Wie das EU-Mercosur-Abkommen den Handel mit Pestiziden befördert

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Priorität Freihandel

Kein Deal mit Regenwaldzerstörern!

Pressekonferenz und Bündniserklärung

Am 15. März hielt ein Bündnis aus mehr als 450 zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs) aus Europa und Südamerika eine Pressekonferenz ab, die aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtete, warum das EU-Mercosur-Handelsabkommen kein guter Deal für Menschen, Tiere, das Klima und die Umwelt ist. Parallel zur Pressekonferenz startete das Bündnis die Internetseite StopEUMercosur.org, die alle Informationen und Aktionen bündelt, die interessierte Bürger*innen nutzen können, um das Abkommen zu stoppen. Parallel zur Pressekonferenz startete das Bündnis die Internetseite StopEUMercosur.org. Dort findet sich eine Erklärung des Bündnisses zum Abkommen sowie alle Informationen und Aktionen, die interessierte Bürger*innen nutzen können, um das EU-Mercosur-Abkommen zu stoppen.

 

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