Termine

  • Do
    27
    Sep
    2018
    19:00Kiel - DNT

    In den Ozeanen lagern am Meeresgrund große Mengen wertvoller Rohstoffe. Diese Metalle rücken zunehmend ins Interesse von Staaten und Unternehmen, unter anderem weil man sich mit dem Zugang dazu größere Unabhängigkeit von Rohstoffmärkten verspricht. International wird derzeit aus diesem Grund ein internationales Regelwerk zum Abbau der Tiefseemineralien verhandelt.

    Ohne internationale Regelungen abzuwarten, will sich das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals eine führende Stellung bei der Einführung des neuen Industriesektors sichern. Bereits 2019 plant das Unternehmen in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt mit dem Namen Solwara 1 zu starten. Vor Ort führt dies zu breiten Protesten in den betroffenen Küstengemeinden. Negative Auswirkungen auf die Küstenökosysteme und die für die Ernährungssicherheit unverzichtbaren Fischbestände werden befürchtet. Im Rahmen einer Speakers Tour kommen Partner von Brot für die Welt und Misereor aus dem Pazifik nach Deutschland, um auf das Thema Tiefseebergbau und den Widerstand vor Ort aufmerksam zu machen. In einem offenen Forum möchten Gesprächspartner aus dem Pazifik und Deutschland die unterschiedlichen Facetten des Tiefseebergbaus diskutieren und die Situation in Papua-Neuguinea beleuchten.

    Gespräch mit
    Christina Tony, Kampagnenkoordinatorin der Bismarck-Ramu-Group, Papua-Neuguinea
    Marie-Luise Abshagen, Referentin Nachhaltige Entwicklung, Forum Umwelt und Entwicklung
    Moderation: Jan Pingel, Koordinator Ozeanien-Dialog

    Gesprächsrunde auf dem Podium, dann Öffnung für TeilnehmerInnen zum offenen Austausch.

    Ggf. Verdolmetschung, ansonsten findet das Gespräch auf Englisch statt

    Veranstalter:
    Heinrich-Böll-Stiftung, Brot für die Welt, BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, Misereor, Fair Oceans, PowerShift, Pazifik-Netzwerk, Stiftung Asienhaus, Ozeanien-Dialog

  • Sa
    29
    Sep
    2018

    Aufruf zum bundesweiten dezentralen CETA-Aktionstag am 29. September 2018

     

    CETA, das Umfassende Handels- und Investitionsschutzabkommen der EU mit Kanada, wird seit September 2017 in weiten Teilen vorläufig angewandt. Vollständig in Kraft treten kann es jedoch erst nach der Ratifizierung aller EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland müssen sowohl der Bundestag als auch der Bundesrat CETA noch zustimmen.

    Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Ratifizierung von CETA stoppen!

    Denn CETA ist eine Bedrohung für Umwelt- und Verbraucherschutzstandards, bäuerliche Landwirtschaft und öffentliche Dienstleistungen der Daseinsvorsorge. Der in CETA enthaltene Schutz von Arbeitnehmerrechten ist äußerst schwach, und die Bestimmungen zur regulatorischen Kooperation sowie die Einführung einer Investitionsschutz-Paralleljustiz vergrößern den Einfluss transnationaler Konzerne auf Politikgestaltung und unterhöhlen die Demokratie.

    Darum lasst uns am 29. September gemeinsam Druck machen!

    Wir wollen bundesweit in möglichst vielen Städten und Gemeinden kreative Aktionen gegen CETA und andere neoliberale Handelsabkommen durchführen. Insbesondere in Hessen und Bayern, wo Ende September die Wahlkämpfe für die Landtagswahlen stattfinden werden, wollen wir ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass ein Kurswechsel in der Handelspolitik dringend nötig ist. Vor allem von den GRÜNEN und der Linkspartei, die sich auf Bundesebene gegen CETA ausgesprochen haben, erwarten wir, dass sie bei einer Regierungsbeteiligung auf Landesebene im Bundesrat sicherstellen, dass das jeweilige Bundesland gegen das Abkommen stimmt oder sich enthält.

    Macht daher mit beim CETA-Aktionstag am 29. September!

    CETA stoppen – Für einen global gerechten Welthandel!

    Neben der Ablehnung von CETA müssen wir gegenüber der EU-Kommission, der Bundesregierung, dem Bundestag und dem EU-Parlament auch deutlich machen, dass wir die geplanten weiteren neoliberalen Handelsabkommen wie JEFTA, EU-Mercosur, EU-Mexiko, EU-Australien, EU-Neuseeland, die Abkommen mit afrikanischen Staaten (EPAs) und ein neues „TTIP light“ ablehnen. Denn seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten erwecken Bundesregierung und EU-Kommission den Eindruck, als gäbe es nur noch die Alternative zwischen radikaler Freihandelspolitik und rechtspopulistischer Abschottung. Dem widersprechen wir klar und deutlich und setzen auf eine gerechte, soziale und ökologische Gestaltung der Weltwirtschaft im Interesse der Menschen, nicht der Konzerne. Handelspolitik muss transparenter und demokratischer werden, Handelsabkommen müssen sicherstellen, dass Umwelt- Verbraucherschutz- und Arbeitsstandards nach oben geschraubt statt gesenkt werden und dass der schonende Umgang mit Ressourcen, deren gerechte Verteilung sowie die Verringerung des Verbrauchs fossiler Ressourcen aktiv unterstützt wird. Darüber hinaus braucht es verbindliche Menschenrechts- und Nachhaltigkeitskapitel, in denen geregelt wird, dass Verstößen gegen Verpflichtungen im Bereich der Sozial-, Menschenrechts- und Umweltstandards nachzugehen und konsequent Abhilfe zu schaffen ist (unser Forderungskatalog).

     

    Alle Informationen zum CETA-Aktionstag werden auf der Seite www.ceta-aktionstag.de zusammengeführt.

     

    Zu dem Aktionstag ruft auf:Weitere Informationen zum Netzwerk Gerechter Welthandel gibt es unter www.gerechter-welthandel.org sowie auf Facebook  und Twitter.

  • Mo
    01
    Okt
    2018
    19:00Hamburg - W3, Nerstweg 32

    In den Ozeanen lagern am Meeresgrund große Mengen wertvoller Rohstoffe. Diese Metalle rücken zunehmend ins Interesse von Staaten und Unternehmen, unter anderem weil man sich mit dem Zugang dazu größere Unabhängigkeit von Rohstoffmärkten verspricht. International wird derzeit aus diesem Grund ein internationales Regelwerk zum Abbau der Tiefseemineralien verhandelt.

    Ohne internationale Regelungen abzuwarten, will sich das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals eine führende Stellung bei der Einführung des neuen Industriesektors sichern. Bereits 2019 plant das Unternehmen in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt mit dem Namen Solwara 1 zu starten. Vor Ort führt dies zu breiten Protesten in den betroffenen Küstengemeinden. Negative Auswirkungen auf die Küstenökosysteme und die für die Ernährungssicherheit unverzichtbaren Fischbestände werden befürchtet. Im Rahmen einer Speakers Tour kommen Partner von Brot für die Welt und Misereor aus dem Pazifik nach Deutschland, um auf das Thema Tiefseebergbau und den Widerstand vor Ort aufmerksam zu machen. In einem offenen Forum möchten Gesprächspartner aus dem Pazifik und Deutschland die unterschiedlichen Facetten des Tiefseebergbaus diskutieren und die Situation in Papua-Neuguinea beleuchten.

    Gespräch mit
    Christina Tony, Kampagnenkoordinatorin der Bismarck-Ramu-Group, Papua-Neuguinea
    Rev. Roger Joseph, Generalsekretär des Nationalen Kirchenrates von Papua-Neuguinea
    Jan Pingel, Koordinator  Ozeanien-Dialog

    Moderation: Karin Heuer, ehemals umdenken, Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

    Eintritt: frei

    Ggf. Verdolmetschung, ansonsten findet das Gespräch auf Englisch statt

    Veranstalter:
    Heinrich-Böll-Stiftung, Brot für die Welt, BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, Misereor, Fair Oceans, PowerShift, Pazifik-Netzwerk, Stiftung Asienhaus, Ozeanien-Dialog

  • Di
    02
    Okt
    2018
    19:00Bremen - Überseemuseum

    In den Ozeanen lagern am Meeresgrund große Mengen wertvoller Rohstoffe. Diese Metalle rücken zunehmend ins Interesse von Staaten und Unternehmen, unter anderem weil man sich mit dem Zugang dazu größere Unabhängigkeit von Rohstoffmärkten verspricht. International wird derzeit aus diesem Grund ein internationales Regelwerk zum Abbau der Tiefseemineralien verhandelt.

    Ohne internationale Regelungen abzuwarten, will sich das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals eine führende Stellung bei der Einführung des neuen Industriesektors sichern. Bereits 2019 plant das Unternehmen in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt mit dem Namen Solwara 1 zu starten. Vor Ort führt dies zu breiten Protesten in den betroffenen Küstengemeinden. Negative Auswirkungen auf die Küstenökosysteme und die für die Ernährungssicherheit unverzichtbaren Fischbestände werden befürchtet. Im Rahmen einer Speakers Tour kommen Partner von Brot für die Welt und Misereor aus dem Pazifik nach Deutschland, um auf das Thema Tiefseebergbau und den Widerstand vor Ort aufmerksam zu machen. In einem offenen Forum möchten Gesprächspartner aus dem Pazifik und Deutschland die unterschiedlichen Facetten des Tiefseebergbaus diskutieren und die Situation in Papua-Neuguinea beleuchten.

    Gespräch mit
    Christina Tony, Kampagnenkoordinatorin der Bismarck Ramu Group, Madang/ Papua-Neuguinea
    Kai Kaschinski, Fair Oceans
    Dr. Christian Reichert, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
    Moderation: Christoph Spehr, Fair Oceans

    Veranstalter:
    Heinrich-Böll-Stiftung, Brot für die Welt, BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, Misereor, Fair Oceans, PowerShift, Pazifik-Netzwerk, Stiftung Asienhaus, Ozeanien-Dialog

  • Do
    04
    Okt
    2018
    19:00Frankfurt - Pazifik-Forum im Weltkulturen Museum

    In den Ozeanen lagern am Meeresgrund große Mengen wertvoller Rohstoffe. Diese Metalle rücken zunehmend ins Interesse von Staaten und Unternehmen, unter anderem weil man sich mit dem Zugang dazu größere Unabhängigkeit von Rohstoffmärkten verspricht. International wird derzeit aus diesem Grund ein internationales Regelwerk zum Abbau der Tiefseemineralien verhandelt.

    Ohne internationale Regelungen abzuwarten, will sich das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals eine führende Stellung bei der Einführung des neuen Industriesektors sichern. Bereits 2019 plant das Unternehmen in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt mit dem Namen Solwara 1 zu starten. Vor Ort führt dies zu breiten Protesten in den betroffenen Küstengemeinden. Negative Auswirkungen auf die Küstenökosysteme und die für die Ernährungssicherheit unverzichtbaren Fischbestände werden befürchtet. Im Rahmen einer Speakers Tour kommen Partner von Brot für die Welt und Misereor aus dem Pazifik nach Deutschland, um auf das Thema Tiefseebergbau und den Widerstand vor Ort aufmerksam zu machen. In einem offenen Forum möchten Gesprächspartner aus dem Pazifik und Deutschland die unterschiedlichen Facetten des Tiefseebergbaus diskutieren und die Situation in Papua-Neuguinea beleuchten.

    Gespräch mit
    Christina Tony, Kampagnenkoordinatorin der Bismarck-Ramu-Group, Papua-Neuguinea
    Rev. Roger Joseph, Generalsekretär des Nationalen Kirchenrates von Papua-Neuguinea

    Einführung und Moderation:
    Dr. Roland Seib, Darmstadt und Dr. Mecki Kronen, GIZ, Eschborn

     

    Veranstalter:
    Heinrich-Böll-Stiftung, Brot für die Welt, BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, Misereor, Fair Oceans, PowerShift, Pazifik-Netzwerk, Stiftung Asienhaus, Ozeanien-Dialog
  • Fr
    12
    Okt
    2018
    Sa
    13
    Okt
    2018
    Dresden

    Crashkurs Rohstoffpolitik für politisch Aktive und Multiplikator*innen aus Parteien, Gewerkschaften sowie umwelt- & entwicklungspolitischen NGOs

    Freitag, 12. Oktober 2018, 11.00 Uhr bis Samstag, 13. Oktober 2018, 17.00 Uhr in Dresden

    Die deutsche Industrie ist der weltweit fünftgrößte Importeur von metallischen Rohstoffen. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU, mit politischen Instrumenten die „Versorgungssicherheit“ deutscher Unternehmen zu gewährleisten. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle, obwohl der Rohstoffabbau häufig mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung einhergeht.

    Dieser Crashkurs für politische Multiplikator*innen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Schwerpunkt des diesjährigen Kurses liegt auf den Rohstoffen für so genannte „Zukunftstechnologien“, darunter die Batterien für elektrisch betriebene Fahrzeuge. Zu den am meisten diskutierten Rohstoffen gehören Lithium und Kobalt, deren Preise parallel zu Verbrauchsprognosen in die Höhe schießen.

    Deshalb werden wir uns am ersten Tag des Crashkurses besonders auf Lithium fokussieren: Nachdem wir durch die Besichtigung des Besucherbergwerks Zinnwald einen physisch vermittelten Eindruck vom Rohstoffabbau bekommen, treffen wir den Geschäftsführer der Deutschen Lithium GmbH, um mehr über den geplanten Lithiumabbau in Altenberg zu erfahren. Abends lernen wir über die Herausforderungen des Lithiumabbaus in Bolivien.

    Am zweiten Tag möchten wir auf verschiedene Instrumente der Rohstoffpolitik zu sprechen kommen, unter anderem die enge Verzahnung mit der Handels- und Investitionspolitik. Anschließend stellen wir Lösungsansätze vor, mittels derer die Einhaltung von Menschenrechten entlang der gesamten Lieferkette von Unternehmen gewährleistet werden soll. Dazu gehören die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte ebenso wie die EU-Konfliktmineralien-Verordnung. Um Rohstoffe für Zukunftstechnologien geht es schließlich wieder bei einem Bericht über Kobaltabbau in der Demokratischen Republik Kongo ebenso wie bei der Auseinandersetzung mit Tiefseebergbau.

    Zu guter Letzt möchten wir über Alternativen zum Bergbau und Ansätze zur Reduktion des absoluten Rohstoffverbrauchs diskutieren. Wir freuen uns auf zwei gemeinsame, intensive Tage des Lernens!

    Mit einem Webinar führen wir in den Crashkurs ein.

    Das Programm zum Download gibt es hier.

    Letzte Septemberwoche

    Webinar: Deutsche Rohstoffpolitik

    • Deutsche Rohstoffpolitik – eine Einführung, (Michael Reckordt, AK Rohstoffe)
    • Rohstoffe für Zukunftstechnologien (Beate Schurath, INKOTA)

    Freitag, 12.10.2018

    Teil I Rohstoff im Fokus: Lithium

    Ab 11:00 Begrüßung, Vorstellungsrunde und Einführung ins Programm
    12:15 Fahrt nach Zinnwald (Altenberg)
    13:30 Besichtigung Besucherbergwerk Zinnwald (Altenberg)
    15:00 Pause
    15:30 Von der Exploration bis zum Abbau (Armin Müller, Deutsche Lithium GmbH)
    17:00 Fahrt nach Dresden
    18:00 Abendessen
    19:00 Herausforderungen des Lithiumabbaus in Bolivien (Oscar Choque, AYNI Verein für Ressourcengerechtigkeit)
    19:45 Wer verbraucht wessen Ressourcen? Über die imperiale Lebensweise (Carla Noever Castelos, ILA Kollektiv)

     

    Samstag, 13.10.2018

    Teil II Rohstoffpolitik und Menschenrechte

    09:30 Instrumente der deutschen Rohstoffstrategie (Michael Reckordt, AK Rohstoffe)
    10:15 Rohstoffpolitik trifft Handelspolitik (Merle Groneweg, PowerShift)
    11:00 Pause
    11:30 Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten (Sarah Lincoln, Brot für die Welt)
    12:15 Kobalt als Konfliktmineral? – Bergbau in der Demokratischen Republik Kongo (Gesine Ames, Ökumenisches Netz Zentralafrika)
    13:00 Mittagessen
    14:00 Nein zum Raubbau an der Tiefsee! (Jan Pingel, OzeanienDialog)

     

    Teil III Politische Forderungen und Diskussion

    15:00 Kleingruppenarbeit zu den politischen Forderungen des AK Rohstoffe
    Offene Fragen und Diskussion
    16:30 Feedback & Abschlussrunde

     

    Bewerbung und Anmeldung:

    Der Crashkurs richtet sich gezielt an Mitarbeiter*innen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit Angaben. Diese sollte bis zum 15. Juli 2018 an jakob.kluchert@power-shift.de geschickt werden.

    Endgültige Teilnahme­bestäti­gungen werden wir voraussichtlich Ende Juli verschicken!
    Teilnahmebeitrag 50€ (Selbstzahler*innen) – 80€ (Organisationen) inkl. Übernachtung/Verpflegung
    Es soll nicht am Geld scheitern (bitte im Zweifel bei jakob.kluchert@power-shift.de melden).

    Angaben zur Bewerbung:

    Name, Adresse, Email, Telefon: …

    Motivation zur Crashkurs-Teilnahme; politische Erfahrung/Funktion oder politisches Engagement; Multiplikator*innenrolle (500-1000 Zeichen):

    Sonstige Hinweise/Wünsche (bzgl. Ernährung, Übernachtung, Logistik etc.): ...

     

    Kontakt/Organisation:

    Jakob Kluchert, PowerShift e.V.
    jakob.kluchert@power-shift.de

    Merle Groneweg, PowerShift e.V.
    merle.groneweg@power-shift.de
    030/41934182

     

    Dieses Projekt wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

  • Mo
    15
    Okt
    2018
    10:00 UhrMarienstraße 19/20, 10117 Berlin

    Gefahr im Verzug – Spannungsverhältnis zwischen Handels- und Investitionsabkommen und Umweltgesetzgebung

    Fachgespräch zu den Auswirkungen von Konzernklagerechten und Regulatorischer Kooperation in Handels- und Investitionsabkommen auf Umweltgesetzgebung


    Montag, den 15. Oktober 2018

    von 10 Uhr bis 15:30 Uhr

    in 10117 Berlin, Marienstraße 19/20 (Konferenzraum bei Wichmann)

    Das Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Kanada – CETA, ist seit einem Jahr vorläufig in Kraft gesetzt. Gemeinsam mit kanadischen KollegInnen möchten wir deshalb jetzt einen genauen Blick auf die Auswirkungen des Abkommens zu werfen. Welche Auswirkungen hatte das Abkommen bereits auf Umweltgesetzgebung? Haben sich die Befürchtungen der KritikerInnen, dass die Regulierungshoheit des Staates abgeschwächt und ausgehöhlt wird, bewahrheitet?

    Neben der Regulierungseben wollen wir außerdem eines der umstrittensten Themen der Handelspolitik diskutieren und nachfragen, welche Auswirkungen Konzernklagerechte auf Rohstoff- und Umweltpolitik haben. Schließlich ist der Bergbausektor einer der wichtigsten in Kanada, mit international agierenden Unternehmen, die von Konzernklagerechten Gebrauch machen. Gleichzeitig steigen Klagen im Rohstoff- und Umweltbereich seit Jahren stetig an.

    Grundlage unserer Debatte sind zwei neue Studien, die wir Ihnen bei dieser Gelegenheit vorstellen wollen. Wir freuen uns dabei besonders diese mit unseren Gästen aus Kanada und den USA zu diskutieren. Die Veranstaltung findet daher teilweise in englischer Sprache statt.

    Bitte melden Sie sich bis Montag, den 8. Oktober zu dem Fachgespräch an mit einer Email an: merle.groneweg@power-shift.de

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und spannende Diskussionen!

    Nelly Grotefendt, Forum Umwelt und Entwicklung
    Max Bank, Lobbycontrol
    Alessa Hartmann, PowerShift

    Programm

    10:30 Ankommen und Kaffee

    11:00 Begrüßung
    Alessa Hartmann, PowerShift

    11:10 Vorstellung der ersten Studie:
    Klagen gegen Umweltschutzregeln – wie, wo, gegen was und von wem werden ISDS- und andere Konzernklagerechte im Rohstoff- und Energiebereich genutzt, mit welchen Ergebnissen?
    Nelly Grotefendt, Forum Umwelt und Entwicklung

    11:30 Kanadische Erfahrungen mit ISDS
    Kommentar von Stuart Trew, Canadian Centre for Policy Alternatives – CCPA, Kanada

    11:45 Kommentare und Diskussion mit dem Publikum

    12:15 Mittagessen

    13:00 Vorstellung der zweiten Studie:
    Analysis of the impacts of regulatory cooperation in trade agreements on environmental law making
    Stuart Trew

    13:45 US-Amerkanische Erfahrungen mit Regulatorischer Kooperation
    Kommentare und Ergänzungen von Sharon Treat, International Centre for Trade and Agriculture – IATP, USA

    14:30 Kommentare und Diskussion mit dem Publikum

    15:15 Wrap-up
    Max Bank, Lobbycontrol

    15:30 Ende der Veranstaltung

     

     

     

     

    Dieses Projekt wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.

    Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.

  • Do
    01
    Nov
    2018
    18-21:30 Uhr Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

    Dieser Sommer hat gezeigt, was Klimawandel bedeutet. Ausgetrocknete Flüsse, Waldbrände, schlechte Ernten und dann Überschwemmungen. Weltweit. Einer der Gründe für den Klimawandel ist die zunehmende Zerstörung der Regenwälder. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Schon 1990 wurde ein Klima-Bündnis Europäischer Städte mit den Völkern der Regenwaldregionen aus der Taufe gehoben. Dem Bündnis gehören heute über 1700 Kommunen und Regionen an – seit 1991 auch Berlin.

    Das Klima-Bündnis europäischer Städte und damit Berlin hat sich verpflichtet, die Bewohner/innen des Regenwaldes beim Schutz dieser heute zunehmend schwindsüchtigeren Lunge zu unterstützen. Wie geschieht das? Wo steht das Klima-Bündnis heute? Berlin verfügt seit 2017 über ein Energie- und Klimaschutzprogramm, Fahrplan für eine klimaneutrale Stadt. Bei der öffentlichen Beschaffung von Holzprodukten ist Berlin schon Vorbild. Was kann Berlin  von anderen Kommunen lernen, diese von uns?

    Auch PowerShift wird bei der Veranstaltung zugegen sein und die Perspektive der Zivilgesellschaft in Berlin darstellen. Kommt gern vorbei!

    Veranstalter:
    Lateinamerika-Forum Berlin

    Ort:
    Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf, Festsaal, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin Verkehr: U7 Richard Wagner Platz, M 45

    Programm

    18:00 Einlass und kleiner Empfang
    18:30  Eröffnung Ausstellung im Foyer „In Zeiten des Klimawandels. Lernen von Amazonien“ , Prof. Dr. Clarita Müller-Plantenberg

    Moderation: Dr. Luiz Ramalho, brasilianischer Soziologe, Brasilien Initiative Berlin/BIB

    19:00    
    Begrüßung: Dr. Werner Würtele, LAF Berlin e.V. im Namen der Veranstalter. Grußwort des Schirmherrn Oliver Schrouffeneger

    19:10           
    Wofür ein europäisches  Klima-Bündnis mit Indigenen Völkern?
    Thomas Brose, Geschäftsführer Klima-Bündnis und Heidi Feldt , Expertin für Indigene.
    Video-Botschaft José Gregorio Mirabal, Coordinador General COICA

    19:30     
    Noch nie waren Bevölkerung und Regenwälder Amazoniens so bedroht

    „Regenwaldzerstörung – Ursache und Folge des Klimawandels“, Dr. Diana Sietz, Potsdam Institute für Climate Impact Research (PIK)
    „Viehweiden, Soja, Bergbau … Inwertsetzung ohne Ende. Regierungen setzen Profit vor Schutzverpflichtung“ , Dr. Thomas Fatheuer, Koordination Brasilien (KoBra)

    19:50   
    Suche nach einem alternativen Modell für ganzheitlich solidarische Entwicklung

    Ob die große Bischofssynode zu Amazonien im Oktober 2019 fündig wird? Anika Schröder, MISEREOR (angefragt) zur Positionierung der Kirche(n)
    „Was können wir von Indigenen lernen?“ Prof. Dr. Clarita Müller-Plantenberg, Klimagerechtigkeit Jetzt!

    20:10          
    Europäische Kommunen und COICA: Was können, was sollten wir tun? Podium

    •            Klima-Bündnis: 1700 kommunale Erfahrungen – was von anderen lernen?
    •            Umwelt- und Klimaschutz in Berlin und Potsdam – was bereits geschieht
    •            Wohin wir wollen: z. B. Klima-Bündnis in Berlin sichtbar machen!

    Diskussion mit VertreterInnen des Abgeordnetenhauses, Senats und Publikum

    20:50
    Ein- und Aussichten: Jürgen Maier, Forum Umwelt & Entwicklung

    21:00
    Ausklang und informeller Austausch

    Weitere Infos:
    http://www.lateinamerikaforum-berlin.de/veranstaltung/amazonien-zerstoert-verschaerft-klimawandel-was-tun-wir/