Klimapolitik,Rohstoffpolitik

Blutige Kohle, gesprengte Berge und giftiges Wasser

Folgen der Steinkohlenutzung in Berlin

Gemeinsam mit über 20 weiteren klima-, umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen haben wir während der rot-rot-grünen Koalitionsverhandlungen in Berlin gefordert, dass das Land bis zum endgültigen Abschalten der Berliner Kohlekraftwerke sicherstellt, dass keine Steinkohle verfeuert wird, deren Abbau zu Menschenrechtsverletzungen oder massiver Umweltzerstörung beigetragen hat. Diese Forderung haben die Koalitionäre nun im Koalitionsvertrag aufgenommen: „Bei Kohle-Importen wird die Koalition auf Transparenz bezüglich der Herkunft und Förderbedingungen drängen um sicherzustellen, dass nicht unter menschenrechtsverletzenden Bedingungen abgebaut wird“.

Die Koalitionäre haben sich außerdem darauf verständigt bis spätestens 2030 aus der Steinkohle aussteigen zu wollen. Warum 2030 nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes viel zu spät ist, erfahren Sie in unserem heute erschienenen Fact Sheet zu den Folgen der Berliner Steinkohlenutzung in aller Welt.