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Rohstoffpolitik

Metalle und Mineralien abzubauen und zu verarbeiten, verursacht enorme Umwelt- und Menschenrechtsprobleme. Während die Risiken und Probleme des Rohstoffabbaus häufig in den Ländern des Globalen Südens auftreten, fließt der Großteil der Produkte und Gewinne in den Globalen Norden. Wir setzen das Rohstoffthema jenseits des Industriediskurses um „Versorgungssicherheit“ auf die politische Agenda. Hier erhalten Sie Einblicke in unsere Arbeit zur Rohstoffpolitik.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Bergbau Blick auf Tagebau
Hintergrund
Rohstoffpolitik
Rohstoffwende Jetzt: Nachhaltige Rohstoffpolitik für Klima und Menschenrechte

Unsere Mission in der Rohstoffpolitik

Wir engagieren uns für eine Rohstoffwende. Darunter verstehen wir eine global und sozial gerechte sowie nachhaltige Rohstoffpolitik. Dafür setzen wir uns  mit den ökologischen und sozialen Herausforderungen des Abbaus und verstärkt mit der Weiterverarbeitung und des Handels von Rohstoffen auseinander. Unser Ziel dabei ist der Schutz von Menschenrechten und der Umwelt.

Der Abbau und die Verarbeitung von Metallen und Mineralien sind häufig mit erheblichen Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen verbunden, wie die Vertreibung von Menschen, Nutzungskonflikte um Wasser und Land, die Zerstörung von Rückhaltebecken oder das gewaltsame Vorgehen gegen Kritiker*innen des Rohstoffabbaus.

Dabei werden Rohstoffe häufig im globalen Süden und in Schwellenländern abgebaut. Dort entstehen die Schäden, während die meisten Produkte und Gewinne in den globalen Norden fließen.

Zivilgesellschaft und ihre Netzwerke stärken

PowerShift arbeitet seit seiner Gründung zum Thema Rohstoffpolitik. Es ist uns gelungen, das Thema Rohstoffe jenseits des Industriediskurses „Versorgungssicherheit“ auf die politische Agenda zu setzen und kampagnenfähig zu machen. Als Koordinatorin des AK Rohstoffe, einem Netzwerk von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen, bündeln wir Kräfte, um auf nationaler und internationaler Ebene Stimmen der lokalen und internationalen Zivilgesellschaft hörbar zu machen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Als Netzwerk AK Rohstoffe begleiten wir vor allem die deutsche Rohstoffpolitik eng.

Auf europäischer Ebene sind wir Gründungsmitglied der EU Raw Materials Coalition, um unsere Positionen auch in Brüssel zu vertreten. Hier arbeiten wir vor allem stark zur Umsetzung des Critical Raw Material Acts.

Analysen und Podcasts

Unsere detaillierten Analysen und unsere Podcasts beleuchten die komplexen Zusammenhänge der globalen Rohstoffpolitik. Unsere Studien werden von Journalist*innen  und Fachpolitiker*innen gelesen und aufgegriffen. So waren wir jeweils eine der ersten NGOs, die umfassend den Bedarf an Rohstoffen für die Energiewende, Mobilität oder Industrie 4.0 sowie deren soziale und ökologische Folgen umfassend analysiert und in die Debatten eingebracht hat. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass der Metallverbrauch in Deutschland reduziert wird – und wir waren die erste NGO, die dies von einem Umweltinstitut haben berechnen lassen. Darüber hinaus haben wir auch unsere internationalen Kolleg*innen in die Debatte eingebunden.

Kampagnen und politische Erfolge

Wir beteiligen uns auch an erfolgreichen Kampagnen, zum Beispiel für ein wirksames Lieferkettengesetz, eine nachhaltige EU-Batterieverordnung oder eine Rohstoffwende. Unsere Erfolge in der politischen Einflussnahme zeigen, wie gemeinsames Handeln Veränderung bewirken kann. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partner*innen verstärken wir unsere Bemühungen, die Praktiken im Bereich Rohstoffgewinnung zu verbessern. Gemeinsam erreichen wir mehr.

Dialoge und Austausch

Auf Veranstaltungen informieren wir Multiplikator*innen aus NGOs, Gewerkschaften, Wirtschaft, Parteien und Medien über die Dringlichkeit einer Rohstoffwende und befähigen sie, sich kompetent für eine gerechte Rohstoffpolitik einzusetzen.

Im Branchendialog Energiewirtschaft befassen wir uns gemeinsam mit deutschen Energieunternehmen mit der tieferen Lieferkette von Aluminiumkomponenten. In engem Austausch mit der Zivilgesellschaft und den Betroffenen vor Ort entwickeln wir Abhilfemaßnahmen für Menschenrechtsverletzungen im Bauxitabbau in Guinea. Unsere Beteiligung und die Wirksamkeit des Formats der Branchendialoge begleiten wir kritisch und haben dazu gemeinsam mit allen beteiligten NGOs das Papier “Fünf Jahre Branchendialoge – Eine zivilgesellschaftliche Bilanz” veröffentlicht. Darüber hinaus treten wir auch in einen kritischen Dialog mit einzelnen Unternehmen (z.B. aus der Automobil- und Energieindustrie) sowie mit  Industrieverbänden. Dabei lernen wir mehr über ihre Geschäftspraktiken und können so potenzielle Fehlentwicklungen aufzeigen. Unser Ziel ist es, durch den Austausch auf zukünftige gesetzliche Regulierungen hinzuwirken, Schlupflöcher zu schließen und nachhaltige Veränderungen in der Industrie zu fördern.

 

Unseren Wikipedia Eintrag finden sie hier.

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