Kupfer, Nickel, Aluminium und Stahl stecken in Windrädern, Stromnetzen und Elektroautos. Deutschland und die EU suchen deshalb nach neuen Lieferländern und Bergbauprojekten. Doch eine Frage kommt in der Rohstoffpolitik zu kurz: Wie viele Rohstoffe brauchen wir eigentlich, und wofür? Deutschland verbraucht rund zwei Tonnen metallischer Rohstoffe pro Kopf, und nur vier Metalle – Eisen, Aluminium, Kupfer und Nickel – machen etwa 94 Prozent davon aus. Ein Großteil fließt in Autos und Gebäude, nicht allein in die Energiewende. Die Folgen tragen oft Menschen in Abbauländern wie Indonesien, Peru, den Philippinen und Südafrika. In dieser Folge von Kompass Weltwirtschaft zeigen wir, wie kleinere Autos, besser genutzter Wohnraum und langlebigere Produkte den Metallverbrauch bis 2050 um zig Millionen Tonnen senken könnten, warum Recycling allein nicht reicht und weshalb wir „Transformation by Design“ statt „Transformation by Disaster“ brauchen.
Shownotes
- PowerShift-Publikation: Rohstoffverbrauch senken: Warum weniger mehr ist
- PowerShift: Raw Materials Reduction Series
- Coverbild: Elbuenminero / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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