1. Was ist die Kernbotschaft des Briefings
EU-Mercosur-Abkommen gefährdet Klima- und Waldschutz
Trotz anhaltender politischer Einwände in mehreren EU-Mitgliedstaaten, gesellschaftlicher Proteste sowie der Entscheidung des Europäischen Parlaments, das EU-Mercosur-Abkommen durch den Europäischen Gerichtshof prüfen zu lassen, hat die Europäische Kommission Ende Februar dessen vorläufige Anwendung beschlossen. Ausschlaggebend sind vor allem geopolitische und handelspolitische Interessen.
Aus klima- und umweltpolitischer Perspektive bestehen jedoch erhebliche Zweifel an der Vereinbarkeit des Abkommens mit den europäischen Klimazielen. Das Briefing „Öl im Feuer der Klimakrise – das EU-Mercosur Abkommen“ analysiert die zentralen Auswirkungen und zeigt Optionen für eine kohärente, klimaverträgliche Handelspolitik auf.
2. Warum das relevant ist
- Mehr Entwaldung
Exportorientierte Landwirtschaft für den EU-Markt ist zentraler Treiber der Abholzung im Mercosur. - Mehr Emissionen
Steigender Handel erhöht Produktions- und Transportemissionen. - Schwacher Umweltschutz
Abkommensregeln können EU-Umweltmaßnahmen unter Druck setzen.
3. Worin besteht der politische Widerspruch
Während die EU Klimaschutz verschärft, erleichtert das Abkommen:
- Handel mit emissionsintensiven Agrarprodukten
- Export klimaschädlicher Technologien
- Expansion rohstoffbasierter Wirtschaftsmodelle
4. Was jetzt notwendig ist
- Keine Handelsvorteile für entwaldungs- oder klimaschädliche Güter
- Handelspolitik an Klimazielen ausrichten
- Verbrauchs- und Importdruck reduzieren
Presse & Hintergrund
Für Interviews, O-Töne und Daten bitten wir um Kontaktaufnahme:
Adrian Bornmann
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bettina Müller
Referentin für Handels- und Investitionspolitik










