PowerShift in den Medien

Unser Medienspiegel startet im August 2014. Die jüngsten Beiträge finden sich oben. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern möchte eine Auswahl von Artikeln präsentieren, die wir entweder mit angestoßen haben oder in denen wir selbst zu Wort kommen (Interviews, Zitate, eigene Artikel, etc.).

20.03.2017, Taz (print und online)
„Regelung des Tiefseebergbaus:Eingeschränkte Jagd auf Rohstoffe“
Michael Reckordt, Koordinator des Netzwerks „Arbeitskreis Rohstoffe“, weist auf ein anderes Problem des Tiefseebergbaus hin: „NGOs haben keine ­U-Boote. Das heißt, ein Monitoring wird den Staaten überlassen, die schon an Land häufig überfordert sind.Weiterlesen

20.03.2017, radioWelt Bayern 2 (on air)
„Magazin am morgen“
„Gespräch mit Michael Reckordt, Diplom-Geograph bei PowerShift e.V., zur intransparenten Rohstoffpolitik“ Weiterlesen

16.03.2017, Deutschland Radio Wissen (online und on air)
„EU-Verordnung zu Konfliktmineralien – Blutige Rohstoffe“
„In unseren Laptops und Smartphones stecken Mineralien. Mit dem Abbau und Verkauf werden teils Konflikte und damit das Morden finanziert. Das EU-Parlament stimmt über eine neue Verordnung ab – doch Kritiker wollen mehr. Zu ihnen gehört Michael Reckordt, Rohstoffexperte der NGO Power Shift.“ Weiterlesen

01.02.2017, Süddeutsche Zeitung (online)
„Die Unternehmen entziehen sich jeglicher Gerichtsbarkeit“
Wir haben ironischerweise Schiedsgerichte, vor denen Unternehmen Staaten verklagen können. Aber wir haben keine Mechanismen, mit denen Opfer von Menschenrechtsverletzungen international Unternehmen verklagen können. Sobald die Unternehmen sich aus dem jeweiligen Land zurückziehen, entziehen sie sich nahezu jeglicher Gerichtsbarkeit.“ Weiterlesen

18.11.2016, Frankfurter Rundschau (print)
Rohstoffe für den Krieg – Entwicklungsorganisationen kritisieren geplante EU-Verordnung zu Konfliktmineralien
„Bislang allerdings erkennen sie da eher eine skandalöse Passivität, so Mcihael Reckordt, Koordinator des Arbeitskreises Rohstoffe deutscher Nichtregierungsorganisationen. Nach der grundsätzlichen Einigung auf eine Konfliktrohstoffe-Verordnung im Juni dieses Jahres sehe die Bundesregierung aber nun offenbar tatenlos zu, „wie ihre bisherigen Bemühungen für die Menschenrechte durch den Einbau riesengroßer Schlupflöcher ausgehebelt werden“.

31.10.2016, Taz (print und online)
Rohstoffe fördern Aufrüstung – Blutgold vom Zahnarzt
„Es droht, dass die gesamte Verordnung an einem entscheidenden Punkt ausgehöhlt wird“, fürchtet Michael Reckordt vom Menschenrechtsverein PowerShift. Denn die Schwellenwerte seien zu hoch, ab wann die Rohstoffimporteure eine Berichts- und Kontrollpflicht trifft.Weiterlesen …

27.10.2016, Frankfurter Rundschau (print und online)
Rohstoffe: Alles andere als Gold
Nichtregierungsorganisationen wie Powershift hatten die deutsch-mongolische Rohstoffpartnerschaft bereits zu Beginn kritisiert, weil sie einseitig auf den Zugang der deutschen Industrie zu Rohstoffen ausgerichtet sei, während die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards darin nicht vorgeschrieben werde. Weiterlesen …

14.09.2016, Neues Deutschland (print und online)
Internationales Bündnis warnt vor CETA
Berlin. Ein Bündnis europäischer und kanadischer Organisationen warnt vor dem geplanten europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen CETA. Die umstrittenen Klagerechte ausländischer Konzerne seien kaum eingeschränkt, auch eine Klimapolitik im Sinne des Weltklimavertrags werde gefährdet, hieß es am Dienstag. Weiterlesen …

14.09.2016, JungeWelt (online)
Mit CETA droht Dumping
Nur wenige Details sind der Öffentlichkeit bisher über das CETA bekannt. Das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada wird von Lobbyisten hinter verschlossenen Türen vorbereitet. Vor den Risiken warnten verschiedene Verbraucherschutzorganisationen bei der Vorstellung einer Analyse des geplanten Vertrags am Dienstag in Berlin .Weiterlesen …

13.09.2016, klimaretter.info (online)
NGOs fordern Stop bei Ceta
Das geplante Freihandelsabkommen Ceta zwischen Kanada und der EU gefährdet das Gemeinwohl auf beiden Seiten des Atlantiks. Davon sind europäische und kanadische Nichtregierungsorganisationen überzeugt. Das Bündnis aus Umwelt- und Verbraucherschützern sowie Globalisierungskritikern, darunter der BUND, Attac und Powershift, stellte am heutigen Dienstag eine Studie vor, in der die Folgen des Abkommens prognostiziert werden. Weiterlesen …

13.09.2016, Evangelisch.de (online)
Studie: Ceta gefährdet Klimaschutz und nachhaltige Landwirtschaft
Ein Bündnis europäischer und kanadischer Organisationen warnt mit einer Studie vor dem europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen Ceta. Die umstrittenen Klagerechte ausländischer Konzerne seien kaum eingeschränkt und auch eine Klimapolitik im Sinne des Pariser Weltklimavertrags werde gefährdet, erklärten die Organisationen am Dienstag in Berlin. Herausgeber der Studie sind unter anderem der Bund für Umwelt und Natur Deutschland (BUND), PowerShift sowie die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Entwicklung.Weiterlesen

13.09.2016, Deutschlandfunk (online, Radio)
Kritik an Ceta reißt nicht ab
Der finale Textentwurf für das Freihandelsabkommen Ceta zwischen der EU und Kanada liegt vor. Die Kritik von Umweltgruppen bleibt – etwa am Investitionsschutz. Sie befürchten sogar, dass US-Unternehmen Zugriff auf den in Ceta verankerten Investoren-Klagemechanismus bekommen – und TTIP damit gar nicht brauchen. Weiterlesen und weiterhören…

 

14.07.2016, Frankfurter Rundschau (online, print)
Mongolei – Der Fluch des Goldes
Auch Angela Merkel wird zum ASEM anreisen, Deutschland hat seit 2011 eine Rohstoffpartnerschaft mit der Mongolei. NGO wie Powershift kritisieren das Abkommen: weil es auf den Zugang der deutschen Industrie zu Rohstoffen ausgerichtet ist, Umweltstandards und Menschenrechte aber darin keine Rolle spielen, berge es die Gefahr, den Bergbau voranzutreiben und damit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. Weiterlesen …

04.07.2016, TAZ (online, print)
Rohstoffe in nachhaltigem Smartphone – Immerhin fast fair
„Es ist ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung, wenn vier der in einem Smart­pho­ne ver­wen­de­ten Roh­stof­fe kon­flikt­frei sind“, sagt Micha­el Reck­ordt, Roh­stoff­ex­per­te beim Ver­ein Powers­hift. Doch „kon­flikt­frei heißt nur, dass der Abbau oder Han­del kei­nen blu­ti­gen Kon­flikt fi­nan­ziert, und lei­der noch lange nicht, dass kei­ner­lei Men­schen­rech­te mehr ver­letzt wer­den oder dass die Um­welt so wenig wie mög­lich be­ein­träch­tigt wird“. Es sei daher noch ein lan­ger Weg zum wirk­lich fai­ren Te­le­fon. Weiterlesen …

17.06.2016, Radio Dreyeckland (live und im blog)
Beim Computerkauf mordende Paramilitärs mitfinanzieren? Neue EU-Richtlinien zu Konfliktmineralien gehen nicht weit genug
Die EU-Kommission, das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten haben sich am Mittwoch nach einjährigen Verhandlungen auf die Leitlinien einer Verordnung geeinigt, die den Handel mit den sogenannten Konfliktmineralien regulieren soll. Ein Schritt in die richtige Richtung, aber bei weitem nicht genug, meinen 130 Nicht-Regierungs-Organisationen. Selbst die in der TTIP-Debatte oft für lasche Regelungen gescholtenen USA waren hier schneller und konsequenter, berichtet Michael Reckordt, Koordinator des AK Rohstoffe. Weiterlesen / Hören …

15.06.2016, TAZ (online, print)
Konfliktmineralien: „Die EU entlässt die Unternehmen aus der Verantwortung“
Das EU-Par­la­ment, die Or­ga­ni­sa­ti­on für Ent­wick­lung und Zu­sam­men­ar­beit, die UN – alle sagen, dass die Un­ter­neh­men ent­lang der gan­zen Lie­fer­ket­te ver­ant­wort­lich zu ma­chen sind. Die EU ver­passt es hier, ein ein­deu­ti­ges Si­gnal aus­zu­sen­den. Viele Un­ter­neh­men, die die Roh­stof­fe be­nut­zen, wer­den so nicht zur Ver­ant­wor­tung ge­zo­gen. Weiterlesen …

18.05.2016, ZEIT und ZEIT ONLINE
TTIP: Bundesregierung trickst bei Schiedsgerichten
„Es ist ein Skandal: Ob in TTIP, Ceta oder nun auch innerhalb der EU – immer wieder drängt die Bundesregierung auf Sonderrechte für ausländische Investoren“, sagt Peter Fuchs von Powershift, einer Organisation, die die gegenwärtige globale Handelspolitik kritisch beobachtet. Fuchs fordert die sofortige, ersatzlose Kündigung dieser Verträge. Genau dafür hatte auch die EU-Kommission in den vergangenen Monaten bei den Regierungen geworben. (Der vollständige Artikel kann hier bei ZEIT ONLINE eingesehen werden).

09.03.2016, Aachener Nachrichten (nur print)
Die dunkle Seite der extrem wertvollen Bodenschätze
Freiwillige Regelungen sind für Reckordt keine Option. „Die OECD-Standards gibt es seit fünf Jahren Die Industrie hätte längst aktiv werden können. Dies ist nicht geschehen“. Deshalb fordert er – wie viele Hilfsorganisationen, aber auch die Fraktionen der Grünen und der Linken im Bundestag – eine verbindliche Regulierung, die die gesamte Lieferkette von der Mine bis zum Endprodukt abdeckt.

16.02.2016, Frankfurter Rundschau (online, print: 17.02.2016)
Der moderne Kolonialismus
Wie ungleich Kosten und Nutzen verteilt sind und wie aggressiv sich die EU mit Investitions– und Freihandelsabkommen den globalen Zugang zu Rohstoffen sichert, das zeigt die Untersuchung „Alles für uns!? Der globale Einfluss der europäischen Handels- und Investitionspolitik auf die Rohstoffausbeutung“, die die Geographin Nicola Jaeger für Powershift angefertigt hat. weiterlesen …

02.02.2016, Taz
Kontrolle: Es geht ums Gold
Auch die entwicklungspolitischen NGOs in Deutschland kritisieren die Positionen von Rat und Kommission: Michael Reckordt von der NGO PowerShift: „China setzt seit 2015 den wegweisenden OECD-Standard zu Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette um, es wäre ein Armutszeugnis für die EU, würde ihre Verordnung dahinter zurückfallen.“ weiterlesen …

21.01.2016, All Electronics
Konfliktmaterialien – heikle Rohstoffe für Kondensatoren und andere Bauelemente
„Darin sieht Power Shift, Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- und Weltwirtschaft e.V., eine große Gefahr […]: „Im Kongo sind viele Kleinschmelzer und Kleinschürferinnen im Abbau tätig“, erklärte Michael Reckordt, Koordinator des AK Rohstoffe bei Power Shift, dem Deutschlandfunk. „Das heißt, wenn man da anfängt, einen Boykott gegen das Land auszurufen, würde das Land umgangen und die Leute würden ihre Jobs verlieren und damit ihre Lebensgrundlage; das ist so ein bisschen die Herausforderung, warum man da sehr sensibel sein sollte.“  weiterlesen …

02.12.2015, TAZ
Bericht über Rohstoffimporte – Die Nachfrage sinkt
„Wir beobachten seit geraumer Zeit bei fast allen Rohstoffen einen zunehmenden Preisverfall, vor allem bei Kupfer und Gold“, sagt Michael Reckrodt [sic!], Koordinator des Arbeitskreises Rohstoffe. […] Was eine gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft ist, führt aber dort, wo Rohstoffe abgebaut werden, zu massiven Probleme – vor allem in Ländern des globalen Südens. „Bei sinkenden Weltmarktpreisen geraten die Bergbauunternehmen unter Druck und senken Sozial- und Umweltstandards“, sagt Reckrodt [sic!]. weiterlesen

10.11.2015, Deutschlandfunk
„Handel mit Konfliktmineralien verbindlich regulieren“
In vielen Alltagsgegenständen stecken Tantal, Wolfram, Zinn und Gold. In der Republik Kongo, aber nicht nur dort, hält das Geschäft mit diesen Rohstoffen den Kampf rivalisierender Gruppen in Gang. Eine freiwillige Selbstzertifizierung von Unternehmen reiche nicht aus, sagte Michael Reckordt vom Netzwerk Arbeitskreis Rohstoffe im DLF. weiterlesen

19.10.2015, Neues Deutschland
Unternehmen müssen Lieferkette offenlegen
In der EU wird darüber diskutiert, ob Unternehmen künftig berichten müssen, wo die von ihnen genutzten Rohstoffe herkommen. Transparenzpflichten sollen unter anderem helfen, dass keine Konfliktmineralien, mit denen sich Bürgerkriegsarmeen finanzieren, mehr in Umlauf kommen. weiterlesen …

24.11.2014, Deutschlandfunk
Umstrittener Umgang – Rohstoffe aus Konfliktgebieten
Die geplante EU Verordnung soll das nun verhindern. Für Michael Reckordt von Power Shift – Verein für eine ökologisch – solidarische Energie und Weltwirtschaft, geht der Entwurf in dieser Hinsicht aber nicht weit genug. weiterlesen…

31.10.2014, Deutschlandfunk
Warum es keine fairen Handys gibt
Michael Reckordt von Powershift geht der Entwurf der Europäer allerdings nicht weit genug: „Zum einen darf es nicht freiwillig sein, sondern muss verpflichtend werden, dass die Unternehmen berichten und die gebotene Sorgfaltspflicht durchführen. Das Zweite wäre sicherlich, dass es nicht nur auf die Rohstoffe Gold, Tantal, Zinn und Wolfram beschränkt sein sollte. Auch bei anderen Rohstoffen – Kupfer, Nickel und anderen – gibt es durchaus Menschenrechtskonflikte oder Konfliktfinanzierung.“ weiterlesen…

25.09.2014, Frankfurter Rundschau
Regeln für Fracking aufgeweicht
Die Organisation PowerShift findet dies insbesondere problematisch, weil Fracking sowie die Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser auch in der Nähe von öffentlichen Wasserentnahmestellen und von Produktionsstandorten von Lebensmitteln unter Auflagen erlaubt sein soll. weiterlesen…

28.08.2014, Süddeutsche Zeitung
Dunkle Energie aus Kolumbien – Umstrittene RWE-Geschäfte
Weil in Südamerika Menschen für Kohle ermordet werden, bekam der deutsche Konzern RWE mal kurz ein schlechtes Gewissen. Jetzt setzt er aber wohl doch wieder auf eine Firma, die Kontakte zu brutalen Paramilitärs unterhält. weiterlesen…

26.08.2014, 3sat
Das schmutzige Geschäft mit der Kohle
Mit dem Atom-Ausstieg Deutschlands steigt der Bedarf an Steinkohle. Doch die letzten deutschen Zechen machen 2018 dicht. Woher kommt dann die Kohle, die in Deutschland verfeuert wird? weiterlesen…

14.08.2014, tagesschau
Auf dem Weg in die Paralleljustiz – Freihandelsabkommen mit Kanada
Im Schatten des Freihandelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA steht eine ähnliche Vereinbarung mit Kanada vor dem Abschluss – CETA. Der Vertragstext zeigt: Auch dieses Abkommen könnte Regierungen den Klagen privater Investoren aussetzen. weiterlesen…

17.07.2014, Neues Deutschland
Neuer Vertrag über Rohstoffpartnerschaft
Ohnehin sehen deutsche Nichtregierungsorganisationen, die im Arbeitskreis Rohstoffe zusammengeschlossen sind, die Gefahr, dass die Rohstoffpartnerschaften existierende Konflikte bei Bergbauaktivitäten noch vertiefen […]. weiterlesen…

07.06.2014, Allgemeine Zeitung
40. Open-Ohr-Festival in Mainz – Eröffnungspodium am Drususstein – „Kriege in der Zukunft“
Applaus erntet allerdings nur der Publikumsbeitrag: „Der Kapitalismus schürt mit rücksichtsloser Gewalt Konflikte um Rohstoffe, und wir alle geraten – aus Angst vor Arbeitsplatzverlust – hinein in die ,wohlstandschauvinistische Komplizenschaft'“. weiterlesen…

21.03.2014, The Nation (USA)
Europe Goes Soft on Conflict Minerals, Making Human Rights Optional
The European Union’s new plan for restricting conflict minerals in global trade starts with good intentions, but basically ends there. The European Commission’s draft legislation, slated for implementation in 2015, aims to designate “responsible importers” that voluntarily keep their supply chains free of materials used to finance armed conflict, primarily sourced from the Democratic Republic of Congo, Angola and South Sudan. weiterlesen…

05.03.2014, TAZ
Kein Gold von Bürgerkriegern
Bereits auf UN-Ebene verankerte freiwillige Ansätze hätten keine Veränderungen bewirkt. Darüber hinaus sollte sich eine Regelung der EU nicht nur auf Importeure und auf mehr als vier Rohstoffe beziehen. weiterlesen…

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