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Boden der Spekulation entziehen – Für eine klimagerechte Bodenpolitik im ländlichen Raum
Aquarium à la porte de Kottbusser, Skalitzer Str. 6, Berlin
25.04.2026, 9:30 – 15:00 Uhr (inkl. gemeinsames Mittagessen)
Seit einigen Jahren steigt die Eigentumskonzentration an Boden rasant an. Ob Aldi, Vonovia oder Münchener Versicherungsgesellschaften – große Konzerne und reiche Privateigentümer entscheiden zunehmend, wie Boden in Deutschland genutzt wird. Steigende Pachtpreise setzen besonders bäuerliche Betriebe und Solidarische Landwirtschaften unter Druck. Gleichzeitig werden auch effektiver Klimaschutz und Klimaanpassung durch die Profitinteressen einiger Weniger erschwert: Flächeneigentümer stoppen Windparks, die Agrarindustrie laugt Böden aus, Adlige verhindern effektiven Hochwasserschutz. Sowohl Klimagerechtigkeitsgruppen als auch bäuerliche Initiativen stoßen immer wieder auf die Bodenfrage, doch bisher gibt es wenig Vernetzung untereinander.
Deshalb laden wir zu einem gemeinsamen Austausch ein: Wie kann eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik aussehen, die Klimaschutz, Klimaanpassung und eine vielfältige Landwirtschaft gewährleistet? Wie können bäuerliche Akteure und Klimagerechtigkeitsbewegungen in der Bodenfrage besser zusammenarbeiten, und welche konkreten Initiativen gibt es bereits? Ob Bürger*innen-Initiative, Bäuer*in, Mieter-Ini oder Polit-Gruppe – alle sind herzlich eingeladen, die sich für klimagerechte Bodenpolitik stark machen wollen.
Weitere Infos und Anmeldung unter: https://www.zugangzuland.de/workshop-boden-der-spekulation-entziehen-fuer-eine-klimagerechte-bodenpolitik/
Organisiert von PowerShift e. V., dem Netzwerk Flächensicherung, der jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) und dem Forschungsprojekt „Socialisation in Theory and Practice. Democratising Access to Land and Energy“ (Centre for Social Critique, Humboldt-Universität Berlin).





