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Transition des matières premières au lieu de la ruée vers les matières premières: La société civile appelle à un changement de cap dans la politique des matières premières

Berlin, 28. September 2026: Heute und bis zum 8. Oktober bringen mehr als 35 Organisationen aus Deutschland und zahlreichen weiteren Ländern ihre Perspektiven in Veranstaltungen zu Rohstoffabbau und globaler Gerechtigkeit bei der Semaine des matières premières alternatives ein. Mit 25 Veranstaltungen zu Kreislaufwirtschaft, Menschenrechten und Umweltschutz versteht sich die Woche als zivilgesellschaftliche Intervention in die aktuelle internationale Rohstoffpolitik. Den Höhepunkt bildet der Sommet des matières premières am 06. Oktober 2026.

Während Deutschland und die EU ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen absichern und neue Rohstoffprojekte vorantreiben, warnt ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen davor, Umwelt-, Menschenrechts- und Beteiligungsstandards dem Ziel schnellerer Rohstoffversorgung unterzuordnen.

Hannah Pilgrim, Koordinatorin des AK Rohstoffe und Initiatorin der Alternativen Rohstoffwoche: „Die Bundesregierung setzt mit ihrer Rohstoffpolitik vollkommen falsche Prioritäten. Einem Wettlauf mit China oder den USA kann sie nicht standhalten. Stattdessen sollte sie auf eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik setzen, die externe Abhängigkeiten durch die Reduktion von Rohstoffverbräuchen und einer Ausweitung der Kreislaufwirtschaft priorisiert. Um von rohstoffreichen Partnerländern gehört zu werden, muss sie hart erkämpfte Standards im Bereich Menschenrechte und Umwelt verteidigen. Mit der Alternativen Rohstoffwoche bringen wir Stimmen zusammen, die in der aktuellen Debatte stärker gehört werden müssen: aus Abbauregionen, Wissenschaft, Gewerkschaften und internationaler Zivilgesellschaft.“

Víctor Quintanilla-Sangueza, Koordinator bei Inter-American Association for Environmental Defense (AIDA), mitwirkende Organisation der Alternativen Rohstoffwoche 2026: „Die europäische Rohstoffpolitik birgt erhebliche Risiken für die Bevölkerung Lateinamerikas, da der Abbau von Lithium, Kupfer und anderen Rohstoffen mit schwerwiegenden ökologischen und sozialen Auswirkungen verbunden ist. Deshalb beteiligen wir uns an kritischen Diskussionsforen, wie der Alternativen Rohstoffwoche, um den betroffenen Gemeinschaften mehr Gehör zu verschaffen. Wir stellen der vorherrschenden Erzählung der Energiewende eine gegenüber, die das Leben in den Mittelpunkt stellt. Wir hinterfragen, wer die Regeln für die Transformationsprozesse im Globalen Norden festlegt und wer die Kosten dafür trägt. Unsere Arbeit führen wir gemeinsam mit Gemeinschaften und Organisationen in Lateinamerika aus, darunter die Andean Wetlands Alliance.“

Während der Alternativen Rohstoffwoche stehen diverse internationale Gäste aus Argentinien, Bolivien, der DR Kongo oder Portugal für Interviews zur Verfügung. Eine Auswahl:

Pía Marchegiani, FARN Argentinien
Nik Völker, MiningWatch Portugal

Pressekontakte für Interviews und Teilnahme:

AK Rohstoffe: hannah.pilgrim@power-shift.de

+ 49 (0)30 41 93 41 82

Presse: lisa.stueve@power-shift.de

Der Arbeitskreis (AK) Rohstoffe ist ein Netzwerk deutscher Nichtregierungsorganisationen, das sich für höchste Standards entlang metallisch-mineralischer Rohstofflieferketten einsetzt und eine Wende der deutschen Rohstoffpolitik einfordert.

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