Widerstand gegen Fracking wächst

Fracking-Aktion-Kanzleramt_2015Am vergangenen Mittwoch (01. April 2015) hat die Bundesregierung in ihrer Kabinettsitzung einen Gesetzentwurf zur Regelung von Fracking vorgelegt. Mit einer Probebohrung vor dem Kanzleramt hat PowerShift gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen und der evangelischen Kirche gegen den viel zu schwachen Gesetzentwurf protestiert und ein Verbot der umstrittenen Technologie gefordert. In den kommenden Wochen und Monaten ist es nun an den Mitgliedern des Bundestags über den Entwurf zu entscheiden. Auch aus der Regierungskoalition haben bereits zahlreiche Politiker_innen Kritik an dem Entwurf geäußert.

Wie breit der Widerstand gegen Fracking auf kommunaler Ebene bereits ist, zeigt eine Karte zu kommunalem Widerstand gegen Fracking, die im Rahmen der Gemeinschaftsaktion „Frackingfreie Gemeinden“ von PowerShift, BUND, DNR, Nabu, und dem Umweltinstitut München entstand. 2200 Gemeinden haben sich bereits mit Resolutionen gegen Fracking-Bohrungen ausgesprochen. Der kommunale Widerstand konzentriert sich auf den Bodenseeraum, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein – das sind zugleich die Gegenden in denen Schiefergasvorkommen vermutet werden.

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