Unsere Ziele

“PowerShift – Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e.V.” befasst sich mit energie-, klima-, rohstoff-, handels- und wirtschaftspolitischen Fragen (PowerShift e.V.). Durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Forschung und politische Aktivitäten möchten wir zu einer globalen Energiewende sowie gerechteren weltwirtschaftlichen Beziehungen beitragen.

Unser TTIP (TTIP durchgestrichen und TIPP daneben geschrieben) - Kein ISDSUm auf diesem weiten Feld mehr zu bewegen, vernetzen wir uns. Die Herausforderungen werden nicht kleiner. So können wir nicht immer jedes Thema sofort und dauerhaft abdecken. Doch wir konnten bereits viele Prozesse anschieben und wichtige Themen setzen, die uns einer solidarischen Gesellschaft, die die ökologischen Grenzen anerkennt, ein Stückchen näher bringen. Manchmal bleibt leider auch nur: Das Schlimmste zu verhindern. Dabei ist es nicht so, als ob es keine alternativen Konzepte geben würde. Und auch an solchen arbeiten wir.

Unser Selbstverständnis

Wir bekennen uns öffentlich zur Gleichwertigkeit aller Menschen und fühlen uns verpflichtet, allen Ideologien der Ungleichwertigkeit entschieden entgegen zu treten.

PowerShift verurteilt jede Form von Rechtsextremismus, Rassismus und alle anderen Ideologien der Ungleichwertigkeit. Wir dulden keine Form von Rassismus, Rechtsextremismus oder Antisemitismus in unserer Gesellschaft, bei unseren politischen Kooperationspartnern oder bei unseren Mitgliedern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Mit besonderer Sorge und Ablehnung blicken wir auf die „Alternative für Deutschland“ als parteiförmigen Ausdruck eines beständigen und breiten rechten Potentials in Deutschland. Gegen die flüchtlingsfeindliche Hetze, die demokratie- und teilhabegefährdenden Positionen sowie das sexistische Familienbild der AfD setzen wir unseren Einsatz für eine gerechte Gesellschaft sowie ökologisch-solidarische Handels-, Energie- und Rohstoffregeln für alle.

PowerShift e.V. unterstützt den Aufruf Aufstehen gegen Rassismus, für weiter Informationen siehe: www.aufstehen-gegen-rassismus.de

Unsere Schwerpunkte in 2018

Handels- und Investitionspolitik

Aktion in Brüssel zu europäischen Handelspolitik

(Mit-) Koordination der AG Handel des Forum für Umwelt und Entwicklung und des europäischen Seattle to Brussels Netzwerk, Mitglied in der Steuerungsgruppe des Netzwerks Gerechter Welthandel.
Bilaterale EU-Handelsabkommen (EU-Kanada, Japan, Indonesien, Mercosur etc.) und Regulatorische Kooperation in Handelsabkommen
Wechselwirkungen zwischen Umweltschutz und freiem Handel mit Energie und Rohstoffen
Klagerechte internationaler Konzerne in den verschiedenen ISDS (Investor-Staat-Streitbeilegungs)-Systemen.

Rohstoffpolitik

Rohstoffabbau am Fluss, Lastwagen stehen Schlange. – Die deutsche Rohstoffpolitik begleiten, kritisch hinterfragen und sich für eine nachhaltige Veränderung stark machen
– rohstoffpolitische Fragestellungen im Zusammenhang mit Elektromobilität thematisieren
Weiterbildung organisieren, wie den Crashkurs Rohstoffpolitik und Ressourcengerechtigkeit für politisch Aktive und MultiplikatorInnen aus Parteien, Gewerkschaften sowie umwelt- & entwicklungspolitischen NGOs
– Sich für eine menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen und die Umsetzung der EU-Verordnung zu Konfliktmineralien einsetzen
– Koordinierung der rohstoffpolitischen Aktivitäten der deutschen Zivilgesellschaft im AK Rohstoffe
– Die sozialen und ökologischen Risiken des Rohstoffabbaus ernst nehmen, Zukunft (z.B. Industrie 4.0) global gerecht gestalten und auf Tiefseebergbau verzichten

Energiepolitik

Die Braunkohlegrube mit den Baggern und im Hintergrund Windräder (Cottbus Nord) – Jeder Tag zählt! Raus aus der Kohle für Klima, Gesundheit und Menschenrechte! Wir wollen auch 2018 den Kohleausstieg in Berlin gemeinsam mit unseren Bündnispartnern von „Kohleausstieg Berlin“
voranbringen
– Besonders im Fokus in Berlin: die Wärmewende, die zu 100% erneuerbar und sozialverträglich gestaltet werden muss
– Gegen die Kohle protestieren: zu Land, zu Wasser, in der Lausitz, im Mitteldeutschen Revier etc.
Klima- und Ressourcengerechtigkeit in Berlin und darüber hinaus fördern
Steinkohleimporte nach Deutschland und Berlin: zu welchem Preis für Klima und Menschenrechte?