Themen-Abend: Steinkohleimporte aus Kolumbien und die Folgen. 13.11.2014

PowerShift zu Gast im Ländle. Sebastian Rötters berichtet in Stuttgart über Deutschlands Kohleimporte aus Kolumbien und die Folgen für Mensch und Umwelt.

Termin: 13.11.2014, 18:30 – 20:30 Uhr

Ort: Stuttgart, Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7

Cerrejon-Mine

Cerrejón-Tagebau im Nordosten Kolumbiens

Der Steinkohlebergbau in Deutschland endet am 31.12.2017. Doch noch immer werden in Deutschland jedes Jahr über 60 Millionen Tonnen Steinkohle verbrannt – das meiste davon für die Stromproduktion. Aber woher kommt die Kohle heutzutage und unter welchen Bedingungen wird sie abgebaut?

Am Beispiel Kolumbien soll dargestellt werden, welche Folgen unser Kohlehunger in Deutschland für die Menschen in den Abbaugebieten hat. Menschen werden vertrieben, die Rechte von Indigenen werden missachtet, Gewerkschafter bedroht, Flüsse umgeleitet, knappe Wasserressourcen dem Kohlebergbau geopfert. Wie reagieren Bundesregierung und deutsche Stromversorger auf die anhaltende Kritik an den Abbaubedingungen? Welche Maßnahmen werden ergriffen, um schwere Menschenrechtsverletzungen innerhalb der Lieferkette zu verhindern? Sebastian Rötters wird in Stuttgart über diese und andere Themen berichten. Weitere Infos finden sich hier.

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Sebastian Rötters ist Referent für Klima- und Ressourcengerechtigkeit bei PowerShift im Rahmen des Berliner PromotorInnen-Programms.

 

 

 

 

 

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