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Rohstoffhunger – Wie das EU-Mercosur-Abkommen die Ausbeutung mineralischer Rohstoffe im Mercosur antreibt

4. Dezember 2020 @ 16:00 - 17:00

Virtuelles Jahres-Ausklangsseminar, Freitag, 04.12.2020, 16.00-17.00

Wie das EU-Mercosur-Abkommen die Ausbeutung mineralischer Rohstoffe im Mercosur antreibt

Eisenerze, Rohöl, Kupfer, Gold, Lithium – die EU importiert viele mineralische Rohstoffe aus den Ländern des Mercosur, vor allem aus Brasilien und Argentinien. Dabei kommt es immer wieder zu schweren Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen, wie zuletzt beim Dammbruch einer Eisenerzmine in Brumadinho.

Das EU-Mercosur-Abkommen, dessen Ratifizierungsprozess aller Wahrscheinlichkeit nach im nächsten Jahr beginnen wird, fördert den Handel mit mineralischen Produkten aus dem Mercosur in die EU. Effektiv durchsetzbare Sorgfaltspflichten für Unternehmen sieht es jedoch nicht vor. Auch Umweltschutz und Menschenrechte kommen zu kurz.

In diesem virtuellen Jahres-Ausklangsseminar am Freitag, 04.12.2020 von 16.00-17.00 wollen wir uns diesem bislang wenig beleuchteten Aspekt des EU-Mercosur-Abkommens widmen. Wie stellt sich der mineralische Rohstoffhandel zwischen den Wirtschaftsblöcken bislang dar? Wie würde er sich mit dem Abkommen verändern? Dazu wird uns Thomas Fritz, Autor der Studie „EU-Mercosur-Abkommen – Risiken für Klimaschutz und Menschenrechte“ einen Überblick geben.

Zudem wird Bettina Müller, Referentin für Handelspolitik bei PowerShift, einen kurzen Blick zurück auf die politischen Entwicklungen hinsichtlich des Abkommens in 2020 werfen und gleichzeitig einen Ausblick wagen: Was erwartet uns in 2021? Und wie können wir uns darauf vorbereiten?


Mit freundlicher Unterstützung von:

 

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Details

Datum:
4. Dezember 2020
Zeit:
16:00 - 17:00
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