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Crashkurs klimagerechte Wärmenetze

Juni 27 @ 10:30 - Juni 28 @ 17:00

Fernwärmeleitung vor Panorama

Wir befinden uns mitten in der Klimakrise, die Extremwetterereignisse häufen sich. Höchste Zeit umzusteuern – auch in der Wärmeversorgung. Denn nicht nur die CO2-Emissionen, die bei der Verbrennung von Kohle, Gas und Öl entstehen, sind gefährlich. Auch die Methanemissionen, die bei der Förderung dieser fossilen Brennstoffe entstehen, tragen zur Erderwärmung bei. Unter diesen Folgen fossiler Heizungen leiden Länder des Globalen Südens doppelt – einmal, weil die Klimakrise sie besonders hart trifft, aber auch, weil die Förderung der Rohstoffe Umweltzerstörung anrichtet. Dem wollen wir durch eine klimagerechte Wärmewende ganz praktisch entgegenwirken.

Für die Wärmewende steht ein ganzer Strauß an Technologien zur Verfügung. Vor allem die Nutzung von Abwärme mithilfe von Wärmepumpen ist eine effiziente und umweltschonende Möglichkeit zum Heizen. Ähnlich wie die Integration der erneuerbaren Energien erfordert auch die Integration dieser Wärmequellen in bestehende Wärmenetze einen Umbau dieser Netze und ein Umdenken weg von einzelnen fossilen Großkraftwerken hin zu einer dezentraleren Versorgung. Einfach bei der Verbrennung auf Wasserstoff oder Biomasse umsteigen zu wollen greift zu kurz. Die Vorstellung, aus anderen Ländern quasi unbegrenzte Mengen Wasserstoff und Biomasse importieren zu können, um unseren Energiebedarf zu decken, ist falsch. Sie ignoriert, wie knapp und damit teuer diese begehrten Rohstoffe sein werden und läuft einer klimagerechten Zukunft zuwider.

Wie plant man klimagerechte Wärmenetze, und wie baut man die alten Netze dafür um? Wie können die verschiedenen Technologien sinnvoll kombiniert werden? Und wie stellen wir sicher, dass das Ganze für alle sicher und bezahlbar bleibt? Wie kann eine aktive Zivilgesellschaft diesen Umbau unterstützen und vorantreiben? Darum soll es in diesem Crashkurs gehen.

Am Freitag sind wir bei den Stadtwerken Prenzlau zu einer Besichtigung geladen. Das Unternehmen gehört zu den Vorreitern bei der Wärmewende in Brandenburg und kann auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Viele wichtige Bestandteile eines klimaneutralen Wärmenetzes befinden sich hier bereits in der Umsetzung.

 

Organisatorisches

Der Crashkurs richtet sich an Menschen aus Parteien, Gewerkschaften und Verwaltung sowie umwelt- & entwicklungspolitischen NGOs sowie an klimapolitisch aktive und interessierte Menschen aus Berlin und Brandenburg.

Der Teilnahmebeitrag (inklusive Besuch der Stadtwerke Prenzlau, Übernachtung im Hotel Wendenkönig mit Frühstück sowie Mittagessen am Donnerstag und Freitag) beträgt 80 Euro (für Organisationen: 120 Euro). Es soll nicht am Geld scheitern (bitte im Zweifel bei tamerat.orbach@power-shift.de melden).

Anmeldung bis zum 15. Juni unter:

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    Dieses Projekt wird gefördert von der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Für die Organisation und Inhalte sind allein PowerShift bzw. die geladenen Referierenden verantwortlich.

     

    Mehr zu unserer Arbeit zur Wärmewende und zur Klimapolitik allgemein finden Sie hier.

    Details

    Beginn:
    Juni 27 @ 10:30
    Ende:
    Juni 28 @ 17:00
    Veranstaltung-Tags:
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    Veranstaltungsort

    Seminarhaus Uckerwelle
    Brüssower Allee 48 A
    Prenzlau, 17291