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Keine Klimagerechtigkeit ohne Rohstoffgerechtigkeit

Mai 28 @ 19:00 - 20:30

Auf der letzten Weltklimakonferenz wurde eine “Abkehr von den Fossilen” beschlossen - in Europa sowie global werden aber immer noch neue fossile Quellen erschlossen, auch um die Verarbeitung kritischer Rohstoffe zu ermöglichen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an bspw. Nickel, Kobalt und Seltenen Erden, was zur Verknappung und noch mehr extraktivistischen Projekten führt. Dies hat nicht nur drastische Auswirkungen auf unser Klima, sondern auch auf Umwelt und Menschenrechte in den Abbauregionen.

Damit weltweit Öl, Gas und Kohle im Boden bleiben und die Energiewende nicht zu einer erneuten Ausbeutung von  Rohstoffen führt, brauchen wir eine ehrliche Debatte um globale Rohstoffbedarfe und die nationale Gesetzgebung, insbesondere zum Bundesberggesetz. Als Politik und Gesellschaft ist es deshalb unsere Aufgabe, nach sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Antworten auf die Rohstoff- und Klimakrise zu suchen.

Gemeinsam mit Expert*innen wollen wir im Nachgang des OECD Forum on Responsible Mineral Supply Chains sowie im Vorfeld der UN-Klima(Zwischen)konferenz in Bonn von der internationalen Ebene bis auf die nationale Ebene des Themas blicken und besprechen, welche Schritte in der Politik und Gesellschaft notwendig sind, um eine gerechte Rohstoffpolitik sowie Klimagerechtigkeit zu schaffen.

Unsere Expert*innen:

  • Michael Reckordt, PowerShift, Referent für Rohstoffpolitik
  • Sonja Limberger, ifeu, Wissenschaftlerin im Bereich Ressourcennutzung und -management, Rohstoffbedarfe, Ökonomieweite Materialflussanalysen
  • Cornelia Nicklas, DUH-Leiterin für Recht
  • Kathrin Henneberger, Mitglied des Bundestages und arbeitet in den Ausschüssen Klima & Energie sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zum Thema Extraktivismus (fossiler) Rohstoffe
  • Moderation & Begrüßung: Kathrin Uhlig, MdB & Kathrin Henneberger, MdB

Details

Datum:
Mai 28
Zeit:
19:00 - 20:30