Podiumsdiskussion: Schmutzige Kohle im Megakraftwerk? 27.11.2014

Anlässlich der bevorstehenden Fertigstellung des Hammer Kohlekraftwerks diskutiert Power-Shift-Mitarbeiter Sebastian Rötters mit Experten von RWE, den Stadtwerken Hamm und der IGBCE (angefragt) über die Herkunft der Hammer Kohle und die Folgen für Menschen und Natur in Kolumbien, Südafrika, Russland sowie in den USA.

Termin: 27.11.2014, 19:30 Uhr

Ort: Hamm, VHS, Platz der Deutschen Einheit 1

Kraftwerk Westfalen

Kraftwerk_Westfalen 2013 Foto: Tim Reckmann CC BY-SA 3.0

Eintritt: 4 € / 2 € erm.

Der Energiewende zum Trotz setzt RWE weiterhin auf den Klimakiller Kohle. Einer der zwei neuen 800 MW-Steinkohleblöcke in Hamm wurde nach jahrelangen Verzögerungen und einer Kostenexplosion von zwei auf möglicherweise bis zu drei Milliarden Euro vor kurzem in Betrieb genommen. Die Inbetriebnahme des zweiten steht in den Sternen. Doch die benötigte Steinkohle kommt nicht mehr aus den Zechen des Ruhrgebiets. Vielmehr wird in Hamm Strom erzeugt auf Kosten von Mensch und Umwelt in Kolumbien, Südafrika, Russland und den USA.

Interessant ist dabei vor allem die Frage, ob RWE, aber auch die am Kraftwerk beteiligten 23 Stadtwerke bereit sind, sich ihrer Verantwortung bezüglich der Menschen in den Abbaugebieten zu stellen. Weitere Infos finden sich hier.

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Sebastian Rötters ist Referent für Klima- und Ressourcengerechtigkeit bei PowerShift im Rahmen des Berliner PromotorInnen-Programms.

 

 

 

 

 

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