Rohstoffpolitisches Glossar

Erze und Abraum, Upstream und Downstream, DFA, DERA und D-EITI – im rohstoffpolitischen Kontext gibt es viele Begriffe und Abkürzungen, die verwirren und sich nicht sofort von selbst erklären. Und überhaupt: Was meint eigentlich Rohstoffpolitik? Geologische Bezeichnungen treffen auf Begriffe aus der Wirtschaft, dazu gesellen sich Wortschöpfungen von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik – und so manches verschwindet dann wieder in Abkürzungen.
Dieses Glossar soll Abhilfe schaffen: Es dient als Nachschlagewerk für grundlegende Begriffe rund um Rohstoffe und Rohstoffpolitik. So bietet es zugleich auch eine Übersicht über zentrale Akteure, Prozesse und Themen: Was macht eigentlich ein Industrieverband, was verbirgt sich hinter menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten, und was ist die EU-Verordnung zu Konfliktmineralien?
Rohstoffpolitik ist ein komplexes wie umstrittenes Themenfeld. Die Interessen von Unternehmen, die Rohstoffe abbauen oder für ihre Produkte verwenden, unterscheiden sich deutlich von den Interessen jener Menschen, die in unmittelbarer Nähe zu einer Abbaustätte leben. Ein Staat, der von Unternehmen hohe Steuern für den Rohstoffabbau einfordern kann, hat andere Interessen als zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich im Namen der Umwelt oder Menschenrechte engagieren.
Die Idee zu diesem Glossar ist entstanden, weil wir bei unseren Aktivitäten auf viel Interesse stoßen, doch so manche Frage nach dem Fachvokabular manchmal offen bleibt. Das Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, deckt aber viele Begriffe aus unseren Arbeitsbereichen ab und erklärt diese aus zivilgesellschaftlicher Perspektive.

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