Rohstoff-Steckbriefe: Alternative Rohstoffpartnerschaften und Transparenz- und Sorgfaltspflichten für Konzerne

Seite 1Deutschland treibt das Wettrennen um die knapper werdenden Ressourcen weltweit voran. Die aktuelle deutsche Rohstoffstrategie zielt in erster Linie darauf ab, die Rohstoffversorgung der deutschen Industrie zu sichern. Ein wichtiges Instrument hierfür sind Abkommen über bilaterale Rohstoffpartnerschaften. Dabei ist die Bezeichnung „Partnerschaft“ irreführend. Während deutsche Unternehmen mit ihren Investitions- und Importinteressen politisch, institutionell und auch finanziell aktiv unterstützt werden, stehen die Interessen der Partnerländer und betroffener Bevölkerungsgruppen auf einem anderen Blatt.

Dass es auch anders geht, zeigen die Reformansätze für eine gerechtere und zukunftsfähigere Gestaltung der Rohstoffpartnerschaften von Prof. Dr. Markus Krajewski von der Universität Erlangen-Nürnberg.

Rohstoff-Steckbrief: Rohstoffsteckbrief_Alternative Rohstoffpartnerschaften

Die Herausgeber fordern: Nicht auf andere warten – mit fairer Rohstoffpolitik anfangen!
Herausgeber

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Die Auseinandersetzung um wirtschaftliche Aktivitäten und Menschenrechte muss zudem bestehende strukturelle Hindernisse in den Blick nehmen. Die Rechte von Konzernen wurden und werden globalisiert, ohne sie gleichzeitig in die Pflicht zu nehmen.Sorgfalts- und Transparenzpflichten für Unternehmen müssen daher geschaffen und verbindlich umgesetzt werden. Inwieweit es dazu erste Ansätze gibt und wie diese weiterentwickelt werden könnten, beschreibt der zweite Rohstoffsteckbrief zu Alternativen in der Rohstoffpolitik.

Rohstoff-Steckbrief: Rohstoffsteckbrief_Transparenz_Sorgfaltspflicht