PowerShift e.V.

Der Verein “PowerShift – Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e.V.” wurde 2010 in Berlin gegründet. Durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Forschung und politische Aktivitäten möchten wir zu einer globalen Energiewende sowie gerechteren weltwirtschaftlichen Beziehungen beitragen (Unsere Ziele).

Für gerechlogo1.jpgte Beziehungen müssen sich Politik und Wirtschaft bei uns ändern. Dafür setzen wir uns ein: ob in Berlin, in Deutschland oder in Europa. Über die Zeit konnten wir bereits einige Veränderungen anschieben und uns vergrößeren (Unser Team).

Unabhängige Arbeit kostet Geld. Woher unsere Kohle stammt, legen wir gerne offen (Unsere Finanzierung). Wozu wir genau arbeiten und was wir mit dem Geld machen, möchten wir auch mit dieser Website vermitteln. Sie bietet einen Überblick über unsere Veröffentlichungen und Veranstaltungen sowie Nachrichten zu unseren Schwerpunkten. Zu den Themen mit eine kurzen Beschreibung der Arbeitsbereiche geht es hier:

Handels- und Investitionspolitik / Rohstoffpolitik / Energiepolitik

Unsere Stärke ist es, Themen sowohl aus der ökologischen als auch der (entwicklungs)politischen Perspektive zu bearbeiten. Wir bringen entwicklungspolitische Themen in Umweltdebatten ein und tragen ökologische Herausforderungen in die entwicklungspolitische Szene. Denn PowerShift ist ein Netzwerker. Gemeinsam können wir mehr bewegen.

Dass wir Netzwerke in allem unseren Arbeitsschwerpunkten mit angeschoben haben, sehen wir als einen unserer großen Erfolge. Dass wir uns aktiv in die Organisation und Aktivitäten dieser Netzwerke einbringen, sehen wir weiterhin eine unserer großen Aufgaben.

Unsere Arbeit vernetzt

Aktion in Brüssel zu europäischen Handelspolitik „Nie wieder Weltmeister!?“ hieß es im Herbst 2010. Auf der Konferenz wurde nicht Fußball, sondern Handels- und Investitionspolitik diskutiert und damit wichtige Grundsteine für die erfolgreiche Arbeit und Vernetzung der kommenden Jahre gelegt. Peter Fuchs ist an der Leitung der AG Handel des Forum für Umwelt und Entwicklung – auf deutscher Ebene – sowie des Seattle to Brussels Netzwerk – auf europäischer – beteiligt. Um die Arbeit zum Transatlantischen Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) zu koordinieren, wurde mit unserer Unterstützung 2013 das Bündnis TTIP unfairhandelbar ins Leben gerufen, das sich mittlerweile auch anderen Abkommen wie CETA (EU-Kanada) oder den Investor-Staats-Schiedsverfahren (ISDS) annimmt.

Mehr zu Handels- und Investitionspolitik unter: Nachrichten / Veranstaltungen / Veröffentlichungen

 

Rohstoffabbau am Fluss, Lastwagen stehen Schlange.PowerShift war federführend an der Veröffentlichung der „Anforderungen an eine alternative Rohstoffpolitik“ von 2010 beteiligt und hat das Thema Rohstoffpolitik seitdem aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet (Grüne Wirtschaft, Elektromobilität, Alternativen, Konfliktrohstoffe u.v.m.). Um die Zusammenarbeit der Nicht-Regierungsorganisationen, die in Deutschland kritisch zum Thema Rohstoffe arbeiten, zu stärken, wurde der Arbeitskreis Rohstoffe gegründet. 2013 bekam PowerShift dafür eine feste Koordinationsstelle. Mittlerweile unterstützen fast 40 Organisationen das gemeinsame Forderungspapier „Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik„.

Darüber hinaus sind wir auf unterschiedlichen Ebenen auf europäischer Ebene vernetzt. Seit 2014 arbeiten wir in einer Core Group zusammen mit Global Witness, Amnesty International und anderen zu dem Thema Konfliktmineralien (vgl. Homepage von GW). Seit Janaur 2015 sind wir mit einem Dutzend europäischer NGOs in dem Bündnis Stop Mad Mining vernetzt. Unter Federführung von CEEWeb aus Budapest, Ungarn, und der Christlichen Initiative Romero aus Münster, Deutschland, versuchen wir hier – analog zu den Zielen des deutschen Bündnisse AK Rohstoffe – auf europäischer Ebene Menschenrechtsschutz und Verbrauchssenkung in den Vordergrund zu rücken.

Mehr zu Rohstoffpolitik unter: Nachrichten / Veranstaltungen / Veröffentlichungen

 

Die Braunkohlegrube mit den Baggern und im Hintergrund Windräder (Cottbus Nord)Über „Neue Energie für Berlin – Netze in Bürgerhand!“ konnten wir gemeinsam mit attac Berlin und dem Bürgerbegehren Klimaschutz die Gründung des Berliner Energietisches anschieben. PowerShift brachte den Punkt Klima- und Ressourcengerechtigkeit in das Positionsspapier des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER e.V.) ein und schuf damit den Anknüpfungspunkt für Energiepolitik in der entwicklungspolitischen Szene in Berlin. Über unsere Promotorenstelle bauen wir die Themen Kohleausstieg und Erneuerbare Energien für alle weiter aus. Wir treiben die Vernetzung im Anti-Kohle-Bereich voran, denn Kohle auf Kosten anderer ist nicht vertretbar. Daher kooperieren wir auch mit der Energie Energy4life Kampagne.

Mehr zu Energiepolitik unter: Nachrichten / Veranstaltungen / Veröffentlichungen

 

Das bundesweiten Netzwerk “CorA. Corporate Accountability – Netzwerk für Unternehmensverantwortung” spielt in allen Arbeitsbereichen eine Rolle und auch mit anderen Organisationen und Netzwerken, wie beispielsweise attac, wird zu verschiedenen Themen immer wieder eng zusammengearbeitet.