Neues Fact Sheet: Industrie 4.0 und E-Mobilität: Wie Zukunftstechnologien neue Rohstoffbedarfe schaffen

Industrie 4.0 und Digitalisierung, Erneuerbare Energien und E-Mobilität: Viele wirtschafts- und umweltpolitische Diskussionen drehen sich derzeit um „Zukunftstechnologien“. Die mit diesen Technologien verbundenen Versprechen sindsich dabei nicht unähnlich: Sie verheißen wirtschaftliches Wachstum und Fortschritt sowie die Hoffnung, beides mit Ressourceneffizienz oder einer Reduktion der CO2-Emissionen zu verbinden.

Tatsächlich jedoch benötigt es für die Produktion dieser Technologien eine Vielzahl mineralischer und metallischer Rohstoffe – und das in hohen Mengen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) schreibt in einem jüngst

Die neuen Roboterarme der Industrie 4.0 (© Reckordt)

erschienenen Positionspapier, dass „Themen wie Industrie 4.0, die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft oder die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende […] nicht abgekoppelt von der Rohstoffversorgung betrachtet und diskutiert werden“ dürfen.

Die erheblichen sozialen und ökologischen Risiken, die der Abbau von Rohstoffen birgt, werden dabei nahezu vollständig ausgeblendet. Diese Themen müssen in den Debatten über Rohstoffbedarfe für Industrie 4.0 und E-Mobilität sichtbar werden. Im vorliegenden Fact Sheet analysieren wir jedoch zunächst den vorherrschenden Diskurs über Rohstoffbedarfe für Industrie 4.0 und E-Mobilität, bevor wir auf einige Forderungen des Arbeitskreis Rohstoffe eingehen.

PowerShift Factsheet Industrie 4.0 und E-Mobilität