Kohleausstieg Berlin: Was geht uns die Lausitz an? 04.12.2014

Am 4. Dezember lädt „Kohleausstieg Berlin“ zur zweiten Veranstaltung ein. Bei einem Infoabend mit Glühwein-Plausch wollen wir die Frage diskutieren „Was geht uns die Lausitz an?“. Die Lausitz im östlichen Brandenburg ist das zweitgrößte Kohlerevier in Deutschland. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall betreibt dort zahlreiche Tagebaue und drei Kohlekraftwerke. Das Kraftwerk Jänschwalde in der Nähe von Cottbus ist eines der dreckigsten Kraftwerke Europas. Der jahrzehntelange Bergbau hat die natürliche Landschaft zerstört und 136 Dörfer dem Erdboden gleichgemacht. Millionen Tonnen von CO2 werden Jahr für Jahr in die Atmosphäre geblasen und heizen das Klima auf.

Glühwein-Abend "Was geht uns die Lausitz an?"

Glühwein-Abend „Was geht uns die Lausitz an?“

Und was geht uns Berlinerinnen und Berliner die Lausitz an? Wir beziehen Energie für die Strom- und Wärmeversorgung aus der Lausitz. Wir sind betroffen von den dort verursachten Umweltschäden wie Quecksilber- und Feinstaubemissionen. Aus Klimaschutzgründen aber auch aus sozialen und ökonomischen Gründen, muss in der Lausitz ein Strukturwandel eingeleitet werden.

Unsere Gäste erörtern in kurzen Statements, was die dringenden Probleme in der Lausitz sind und wie eine Lösung langfristig aussehen kann. Und warum wir in Berlin diese Transformation unterstützen sollten.

– Christine Hildebrandt, Lausitzer Klimacamp
– Caroline Möller, Reiner Lemoine Institut
– Petra Rösch, Proschim (angefragt)
– Bündnis Strukturwandel jetzt (angefragt)

Der Infoabend findet statt im Trude Ruth & Goldammer, Flughafenstraße 38, 12053 Berlin ab 19 Uhr.

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