Pressemitteilung

Jetzt bewerben! Crashkurs „Rohstoffpolitik und Ressourcengerechtigkeit“

Blick über Bochum und auf den Förderturm des Bergbau Museums

Crashkurs „Rohstoffpolitik und Ressourcengerechtigkeit“ für politisch Aktive und MultiplikatorInnen aus Parteien, Gewerkschaften sowie umwelt- & entwicklungspolitischen NGOs Zeit: Freitag, 24. Oktober 2014, 11.00 Uhr bis Samstag, 25 Oktober 2014, 17 Uhr Ort: Bochum (Nordrhein-Westfalen) Veranstalter: PowerShift e.V. und Brot für die Welt Kooperationspartner: FIAN Deutschland, Christliche Initiative Romero, Oxfam Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung, Kosa (Koordination Südliches Afrika), Stiftung Asienhaus, philippinenbüro im Asienhaus, FDCL, kolko, Africavenir, attac, Nordrhein-Westfalen entwickeln für Eine Welt, Nabu Link zu dem PDF-Dokument [caption id="attachment_3526" align="alignright" width="300"]Blick über Bochum und auf den Förderturm des Bergbau Museums Deutsches Bergbau Museum Bochum von Maik Meid (Flickr mit CC: https://www.flickr.com/photos/frnetz/7745480922/)[/caption] Als bedeutende Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, häufig aus dem globalen Süden, eingeführt. Die deutsche Bundesregierung hat im Jahr 2010 eine Rohstoffstrategie veröffentlicht, die sich nach den Interessen der Wirtschaftsakteure richtet und für die die Zivilgesellschaft nicht konsultiert wurde. Die Regierung hat so Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“ (BMWi) geschaffen, u.a. durch die außenpolitische und außenwirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Damit forcieren die politischen Akteure die Öffnung von Märkten, sowie einen folgenreichen freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle. Dieser Crashkurs führt in Themen der Rohstoffpolitik ein und legt dabei besonderen Fokus auf ihre sozialen und ökologischen Folgen. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet, wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Abbau von Kohle in Deutschland und dessen langzeitige Folgen, sowie auf den sozial-ökologischen Aspekten der Gewinnung metallischer Rohstoffe. [caption id="attachment_3524" align="alignleft" width="199"]Jahrhunderthalle und Bergbaumuseum Bochum bei Nacht. Es leuchtet der Schriftzug: How love could be Jahrhunderthalle und Bergbaumuseum Bochum von Jazzlog (Flickr mit CC: https://www.flickr.com/photos/jazzlog/14559108792/in/photostream/)[/caption] Programm: Montag, 20. Oktober, 18 -20 Uhr (voraussichtlich) Webinar via Internet zur Vorbereitung: Rohstoff- und Energiepolitik in Deutschland Freitag, 24.10.2014 Teil I Folgen des Kohleabbaus in Bochum 11.00 Begrüßung, Vorstellungsrunde und Snacks 12.15 Besichtigung Bergbaumuseum Bochum; Führung unter Tage und Besichtigung der Halde 15.30 Essenspause 16.00 Ewigkeitsschäden durch Bergbau mit Betroffenen aus NRW sowie Thomas Mnguni (aktiv im Kohlewiderstand in Witbank, Südafrika) 18.00 Abendessen 19.00 Die Rolle der Kohle in Zeiten der Energiewende (Philip Litz, Agora) und Globale Auswirkungen von Kohleproduktion Kurzinput und Filmvorführung (Sebastian Rötters, PowerShift) Samstag, 25.10.2014 ab 8.00 Frühstück Teil II Metallische Rohstoffe: Menschenrechte und Sorgfaltspflichten 09.30 Entstehung der Rohstoffpolitik und der Einfluss der Wirtschaft (Michael Reckordt, PowerShift) 10.00 Ungebundene Finanzkredite und Explorationsförderung (Regine Richter, urgewald) 10:30 Kaffeepause 11.00 Menschenrechtliche Standards für Unternehmen (Sven Hilbig, Brot für die Welt) 11.45 Konfliktrohstoffe und menschenrechtliche Auswirkungen (Anne Flohr, HSFK) 12.30 Mittagessen Teil III Alternativen 13.30 Interaktives Rollenspiel: Übergang zu Alternativen 15.30 Postextraktivismus (Tobias Lambert, Lateinamerika Nachrichten) 15.45 Alternatives Bergbaugesetz (Monika Schlicher, Asienhaus) 16.00 Forderungen der deutschen Zivilgesellschaft (Michael Reckordt, PowerShift) 16.15 Handlungsperspektiven kritischer Rohstoffarbeit 17.00 Feedback und Abschluss Bewerbung und Anmeldung: Der Crashkurs richtet sich gezielt an MitarbeiterInnen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit u.g. Formular. Bitte per email bis 30.9.2014 an Kaspar.Roettgers@power-shift.de senden. Endgültige Teilnahmebestätigungen werden dann möglichst zeitnah zugesandt! Teilnahmebeitrag 50 € (SelbstzahlerInnen) – 80 € (Organisationen) inkl. Übernachtung/Verpflegung. Es soll nicht am Geld scheitern (bitte bei Kaspar.Roettgers@power-shift.de melden). — schnipp: Den folgenden Abschnitt bitte ausfüllen und in Eure Bewerbungs-/Anmelde-Email kopieren! Verbindliche Bewerbung/Anmeldung zum Rohstoff-Crashkurs 24./25.10.2014: Name, Adresse, Email, Telefon:………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………..……………………………….. Geschlecht/Jahrgang …………………………………… Motivation zur Crashkurs-Teilnahme; politische Erfahrung/Funktion oder politisches Engagement; MultiplikatorInnenrolle (i.S. von Ideen zur Weitergabe/Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse): (bitte unbedingt ausfüllen!) ………..…………………………………………………………………………………………………………………….. ……………………………………………………………………………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………… …………………………………………………………..………………………… Sonstige Hinweise/Wünsche (bzgl. Ernährung, Übernachtung, Logistik etc.):…………………………… —schnipp—– Kontakt/Organisation: Kaspar Röttgers, PowerShift e.V., Kaspar.Roettgers@power-shift.de; Dieses Projekt wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des ]]>