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EU-Handelsabkommen mit Lateinamerika unter der Lupe: Neue Untersuchung zeigt ökologische und soziale Risiken

Abgeholzter Wald

Berlin, 29.09.: Vor 25 Jahren schloss die EU ihr erstes Handelsabkommen mit einem Land Lateinamerikas – Mexiko – ab. Fast alle Staaten der Region unterhalten mittlerweile Handelsabkommen mit der EU und weitere sollen folgen, darunter das erst kürzlich von der Europäischen Kommission zur Ratifizierung vorgeschlagene EU-Mercosur Handelsabkommen sowie ein modernisiertes Abkommen mit Mexiko. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht PowerShift heute einen Bericht, der die Handelsagenda der Europäischen Union in Lateinamerika beleuchtet. Der auf einer interaktiven Übersichtsseite präsentierte Bericht bietet einen fundierten Einblick in die bestehenden Handelsabkommen zwischen der EU und Ländern Lateinamerikas und analysiert deren ökologische sowie sozio-ökonomische Folgen. Darüber hinaus zeigt er konkrete Vorschläge auf, wie Handel gerechter gestaltet werden kann.

Bereits seit dem 16. September läuft in diesem Zusammenhang auch eine transatlantische Kampagne unter dem Motto „Stoppt giftige Handelsabkommen“. Mehr als 50 Organisationen und soziale Bewegungen aus 17 Ländern Lateinamerikas und Europas zeigen darin die negativen Folgen der Abkommen auf: Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit, den Verlust kleinbäuerlicher Strukturen sowie die Aushöhlung von Arbeits- und Menschenrechten. Sie fordern einen Stopp der geplanten Abkommen und eine grundlegende Überarbeitung der bereits bestehenden.  Die neue Übersichtsseite bietet Hintergrundinformationen, zieht eine kritische Bilanz von mehr als 25 Jahren Handelsabkommen und macht konkrete politische Alternativen sichtbar. Neben anschaulichen Beispielen aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas bündelt die Seite zahlreiche Veröffentlichungen von PowerShift und lädt zur vertieften Auseinandersetzung mit den Auswirkungen europäischer Handelspolitik ein.

Die Seite finden Sie hier: https://power-shift.de/die-handelsagenda-der-eu-in-lateinamerika/

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:  

  • Bettina Müller, Referentin für Handels- und Investitionspolitik bei PowerShift, bettina.mueller@power-shift.de, 0174 4537604

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