Einladung zur Pressekonferenz „Stop Mad Mining“ am Freitag, 27. März, 11 Uhr in Berlin

Berlin / Münster, 20. März 2015
Einladung zur Pressekonferenz der Christlichen Initiative Romero und PowerShift zum Start der EU-weiten Rohstoffkampagne „Stop Mad Mining“ am Freitag, 27. März, 11 Uhr, im Haus für Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal; Innenhof, Erdgeschoss), Greifswalder Str. 4 10405 Berlin

Kleinschürfer bei der Arbeit, (c) Michael Reckordt

Kleinschürfer bei der Arbeit, (c) Michael Reckordt

Die Kampagne „Stop Mad Mining“ setzt sich in den nächsten drei Jahren mit sozialen und ökologischen Rohstoffproblematiken im Globalen Süden und der EU auseinander. Die Pressekonferenz am Freitag 27.03.15 stellt Ihnen die Kampagne sowie aktuelle politische Entwicklungen rund um Rohstoffe vor. Der Regulierungsentwurf der EU-Kommission einer freiwilligen Selbstzertifizierung für Unternehmen, die metallische Rohstoffe aus Konfliktgebieten beziehen, bleibt hinter internationalen Standards zurück. Die Kampagne begrüßt zwar, dass politische EntscheidungsträgerInnen verstärkt Menschenrechte beim Thema Rohstoffabbau miteinbeziehen. Europäische Organisationen fordern aber eine verbindliche Verordnung, damit Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten erfüllen.
Darüber hinaus fordert die Kampagne „Stop Mad Mining“, dass Unternehmen ein grundsätzliches Nein zum Bergbau von Anrainergemeinden respektieren. In El Salvador setzt sich CRIPDES – eine Partnerorganisation der Kampagne – zusammen mit sozialen Bewegungen für ein vollständiges Verbot des Bergbaus ein. Dort wird am Sonntag, 29.03.2015, eine kommunale Volksabstimmung durchgeführt, die darüber entscheidet, ob Goldgewinnung in der Gemeinde Nueva Trinidad verboten wird. Die Christliche Initiative Romero (CIR) und PowerShift begleiten im Rahmen der europaweiten Kampagne „Stop Mad Mining“ beide Initiativen und vertreten als Partner eines weltweiten Bündnisses von 13 Organisationen die Kampagne in Deutschland.
„Stop Mad Mining“ setzt sich für verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und ökologische Standards beim Rohstoffabbau ein. Gleichzeitig gibt sie den von Bergbauprojekten betroffenen Gemeinden eine Stimmte und bietet KonsumentInnen Alternativen und Aktionsmöglichkeiten an.

ReferentInnen der Pressekonferenz sind:
● Marcos Galvez; Vorsitzender der salvadorianischen Menschenrechts- und Umweltschutzorganisation CRIPDES, die die Gemeinde San José de las Flores am Sonntag, 29.März 2015, bei der Durchführung einer Volksbefragung unterstützt, um den Bergbau in diesem Gebiet einen Riegel vorzuschieben (per Skype zugeschaltet).

● Michael Reckordt; arbeitet bei PowerShift e.V. als Koordinator des Arbeitskreises Rohstoffe, einem bundesweiten Zusammenschluss aus Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen
● Anna Backmann und Christian Wimberger; ReferentInnen der Rohstoff-Kampagne „Stop Mad Mining“ bei der Christlichen Initiative Romero (CIR)
Die Pressekonferenz wird in deutscher Sprache abgehalten. Anderssprachige Redebeiträge werden übersetzt. Für evtl. Rückfragen stehe Ihnen Marcelo Henriquez vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Christlichen Initiative Romero (CIR) gerne zur Verfügung
Marcelo Henriquez
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christliche Initiative Romero (CIR)
Breul 23
D-48143 Münster
Fon 02 51-8 95 03
Fax 02 51-8 25 41
E-Mail henriquez@ci-romero.de

„Dieses Dokument wurde mit Unterstützung der Europäischen Union ermöglicht. Für den Inhalt dieser Veröffentlichung sind allein die Christliche Initiative Romero und PowerShift verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden.“

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