Einladung: Fachgespräch „Internationale Investitionspolitik und zukunftsfähige Entwicklung“; 20.02.2014, Berlin

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Fachgespräch „Internationale Investitionspolitik und zukunftsfähige Entwicklung“ 20.02.2014 in Berlin

Termin: Donnerstag, 20.2.2014 (13.00 – 18.30 Uhr)
Ort: Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Str.1, 10115 Berlin

Veranstalter: Brot für die Welt, Misereor, Forum Umwelt & Entwicklung, PowerShift (Organisation)

Internationale Investitionsabkommen sowie Investor-Staat-Klagerechte sind derzeit ein heiß diskutiertes Thema der Wirtschafts- und Entwicklungspolitik. Besonders große Aufmerksamkeit erhält dabei das EU-USA-Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) sowie der kurz vor Abschluss stehende Vertrag der EU mit Kanada (CETA).
Auch in Bezug auf bestehende, sowie neu verhandelte Verträge von Europa und Deutschland mit Entwicklungsländern wird derzeit eifrig über das „Ob?“ und „Wie?“ internationaler Investitions¬abkommen gestritten. So hat z.B. die Republik Südafrika kürzlich seinen Bilateralen Investitionsvertrag (BIT) mit Deutschland gekündigt. Ein wichtiger Referenzpunkt von Reformdebatten ist das Investment Policy Framework for Sustainable Development (IPFSD) der UNCTAD aus dem Jahr 2012.
Alle Interessierten aus NGOs, Wirtschaft und Politik sind herzlich zu diesem Fachgespräch einge¬laden, um sich aktuell zu informieren und gemeinsam über Möglichkeiten einer zukunftsfähigen internationalen Investitionspolitik zu diskutieren.

Programm

ilusionist

ab 12.30 Uhr Ankunft / Registrierung / Infotische

13.00 – 13.15 Uhr Begrüßung / Einstieg

13.15 – 15.00 Uhr Von TTIP über Südafrika bis Deutschland: Höchste Zeit für einen Neuanfang? –
Kontext, Probleme und Reformbedarf der Internationalen Investitionspolitik

Keynote 1: Investment Agreements for whom*? John Hilary/War on Want (UK)

Keynote 2: UNCTAD’s Investment Policy Framework for Sustainable Development –
food for thought for policy reforms in Germany & Europe*
Elisabeth Tuerk/UNCTAD

15.00 – 15.20 Uhr Pause

15.20 – 16.45 Uhr Investitionsabkommen und Entwicklung: Eigentumsschutz statt Förderung von Umwelt,
Menschenrechten und Armutsbekämpfung?

3 Arbeitsgruppen:
a) Deutschlands bilaterale Investitionsabkommen mit Entwicklungsländern – Lehren aus dem IPFSD (UNCTAD)?

Elisabeth Tuerk/UNCTAD, Axel Berger/DIE

b) Die neue EU-Investitionspolitik im TTIP-Abkommen (EU-USA) –
‚Muster‘ für weitere Verträge mit Entwicklungsländern?

Marc Maes/11.11.11. (Belgien), Fabian Wendenburg/BDI, Marianne Henkel/BUND, Beate Scheidt/IG Metall

c) Bergbau-Investitionen und Menschenrechte –
Staaten- und Unternehmenspflichten als Element zukünftiger Investitionsverträge*?

Paul Maquet/RegGE (Peru), Prof. Karsten Nowrot/Universität Hamburg, Armin Paasch/Misereor

16.45 – 17.00 Uhr Pause

17.00 – 18.30 Uhr: Schlusspodium: „Investitionen – Menschenrechte – Zukunftsfähige Entwicklung:
Zur Rolle Deutschlands und der EU in der Internationalen Investitionspolitik

mit Jürgen Klimke/CDU (MdB), Uwe Kekeritz/Bü90/Grüne (MdB), Ralph Lenkert/DIE LINKE (MdB), Klaus Barthel/SPD (MdB) – Diskussion zu 3 Fragen/Kernanliegen aus den o.g. 3 Arbeitsgruppen

18.30 Uhr kleiner ökofairer Empfang

Anmeldung: Anmeldung unter Angabe von Namen, Organisation sowie einer Präferenz für eine der drei
Arbeitsgruppen bitte bis zum 14.02.2014 per Mail an Anna Schüler, PowerShift e.V.

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ
BMZ klein


Anfahrt:

Mit dem Bus:
Ab Berlin Hauptbahnhof (Ausgang Europaplatz) Buslinie 245 (Richtung Nordbahnhof) bis Haltestelle Nordbahnhof
Mit der S-Bahn

Mit der S-Bahn:
Ab Berlin Hauptbahnhof bis Berlin Friedrichstraße (z.B. S7 oder S5)
Am Bahnhof Friedrichstraße umsteigen: in die S1 (Richtung Oranienburg/Frohnau), S2 (Richtung Bernau/Buch) oder S25 (Richtung Hennigsdorf) bis Haltestelle Nordbahnhof

Weitere Anbindungen per ÖPNV:
U-Bahnhof Naturkundemuseum (U6) Tram-Haltestellen Nordbahnhof (M10, M8) und Naturkundemuseum (M6)

BrotfdWelt Weg_Webseite



aktuelles Programm als PDF:
Programm_Intl-Investitionspolitik_20-Februar

*Vorträge finden in englischer/spanischer Sprache statt. Eine Simultanverdolmetschung ins Deutsche wird angeboten.