Bäuerliche Qualitäten – auch im Welthandel! // Über landwirtschaftlichen Zündstoff in der Handelspolitik – ein Update

Unsere Referentin für internationales Handelspolitik Alessa Hartmann und Berit Thomsen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft haben einen gemeinsamen Artikel zu den Folgen jüngster Entwicklungen in der Handelspolitik für die Landwirtschaft im kritischen Agrarbericht 2019 veröffentlicht.

 

Zusammenfassung:
Mit rund 20 Ländern verhandelt die EU derzeit ehrgeizige Freihandelsabkommen oder hat bereits vorläufi ge Abschlüsse vereinbaren können, darunter mit Australien, Neuseeland, Japan, Vietnam, Singapur, Indonesien, Mexiko, Kanada und die Mercosur-Länder. Diese Entwicklung gefährdet mas-siv bäuerliche Strukturen, die Armutsbekämpfung weltweit sowie Umwelt-, Tier- und Klimaschutz. Am Beispiel prägnanter Abkommen werden in dem Beitrag die Folgen dieser Handelsagenda skizziert und die kritische Rolle der Agrarindustrievertreter aufgezeigt. Dieser Entwicklung steht eine rege bäuerliche und zivilgesellschaftliche Bewegung entgegen. Ihr Postulat: Die EU-Handelspolitik muss und kann sich ändern. Ein Baustein dazu ist der sog. Qualifi zierte Marktzugang – die bäuerliche Antwort für eine faire Welthandelspolitik.

Der Artikel kann hier gelesen und heruntergeladen werden.

Der gesamte Kritischen Agrarbericht findet sich hier.