PowerShift unterstützt Kampagne „Nicht Protest unterlassen! Braunkohle unten lassen!“

Im August 2013 besetzten etwa 200 AktivistInnen die Hambach-Bahn – den Haupttransportweg für Braunkohle aus dem Tagebau Hambach zu RWEs Kraftwerken. Sie protestierten damit gegen die sozial und ökologisch desaströsen Auswirkungen der Kohleindustrie – den immensen Beitrag zum Klimawandel, die Zerstörung von Dörfern und Natur und die Gesundheitsbeeinträchtigung.

Banner_728x214_zuschnittDer Energiekonzern RWE geht nun rechtlich gegen rund 50 Personen vor, die sich im Sommer an der Blockade eines Kohle-Zugs beteiligt haben. In sogenannten Unterlassungserklärungen sollen die Betroffenen erklären, an keinen weiteren derartigen Aktionen teilzunehmen, die „einen Eingriff in den … ausgeübten Gewerbebetrieb“ RWEs darstellen würden. Im Gegenzug startete ein breites Bündnis jetzt die Kampagne »Braunkohle unten lassen statt Protest unterlassen«.

Auch PowerShift ruft in Solidarität mit den Aktivistinnen und Aktivisten dazu auf, „Unterlassungsverpflichtungserklärungen“ an RWE zu schicken. In dem Schreiben an RWE, das sich im Wortlaut eng an den juristischen Originalen orientiert, wird der Konzern aufgefordert, sein katastrophales Geschäftsmodell einzustellen. Auch wenn Vattenfall diesmal nicht explizit erwähnt wird… eine solche Unterlassungsverpflichtungserklärung sollte auch der zweite große Braunkohleverstromer des Landes schleunigst unterschreiben und in die Tat umsetzen. Weitere Infos zur Kampagne gibt es hier: www.nicht-wir.de

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