26.04.2017: Filmvorführung und Diskussion „La buena vida – Das gute Leben“

Der mehrfach preisgekrönte Film „La buena vida – Das gute Leben“ von Jens Schanze erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito, die einer Kohlemine weichen muss. Das Dorf der Wayúu-Gemeinschaft liegt im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch ihre Lebensgrundlage wird durch die Mine „El-Cerrejón“ zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Jairo Fuentes, Anführer der Dorfgemeinschaft, ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern…
Im Anschluss an den Film berichten Laura Weis, Eine-Welt-Promotorin für Klimagerechtigkeit bei PowerShift und Sebastian Rötters von Urgewald über die Entstehung des Films und Verbindungen zu Kohleimporten in Berlin.

Regenbogenfabrik, Lausitzer Strasse 22, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei, Spenden willkommen

Der Abend findet im Rahmen der Veranstaltungswoche „Buen Vivir – Ein gutes Leben für Allle“ statt und wird von PowerShift e.V., Fairbindung e.V. und der Regenbogenfabrik gemeinsam gestaltet. Am 25.04. findet zudem eine Konzertlesung mit Alberto Acosta & Grupo Sal statt. Der Abend wird von einem Markt der Alternativen begleitet, in dem auch das Bündnis Kohleausstieg Berlin vertreten sein wird.

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